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ÖHV

WIFO Tourismusanalyse unterstreicht Notwendigkeit für Hilfsmaßnahmen

Die Notwendigkeit für weitere Hilfsmaßnahmen für die Stadthotellerie besteht weiterhin – so die einstimmige Meinung der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), nachdem das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) vor Kurzem seine Tourismusanalyse veröffentlichte. Maßnahmen wie Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss und der Beibehalt von fünf Prozent USt bis Ende 2021 sollen das Überleben der Betriebe sichern. 

„Wenn das WIFO seine Analyse zur Halbzeit der Sommersaison mit dem Satz beendet, dass Tourismusbetriebe in von der Krise überdurchschnittlich stark betroffenen Regionen wie Wien nur mit massiver staatlicher Unterstützung überleben können, sollten bei allen die Alarmglocken zu läuten beginnen“, kommentiert Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die aktuelle Tourismusanalyse des Wirtschaftsforschungsinstitutes.

Dass die erste Hälfte des Sommers gesamt gesehen weniger desaströs verlaufen ist, als es viele erwartet haben, ist für Reitterer kein Grund zum Jubeln, wie sie festhält:

„Die Nachfrage ist auf die Hälfte geschrumpft, die Umsätze um rund 44 %. Das Minus wird man nicht mehr aufholen, vor allem nicht in den Städten.“

In Wien gingen die Nächtigungen um 86 % zurück, die Umsätze um 85,7%. Eine Verbesserung ist in naher Zukunft nicht in Sicht.

Hilfsmaßnahmen, die gut funktionieren, verlängern

Für Reitterer lässt das nur einen Schluss zu:

„Die Hilfsmaßnahmen, die schon gut greifen, gehören für die Stadthotellerie dringend verlängert.“

Konkret fordert die ÖHV-Präsidentin eine Verlängerung der Kurzarbeit und des Fixkostenzuschusses für die Betriebe in der Stadt wie auch den generellen Beibehalt der fünf Prozent USt bis Ende 2021.

„Das sind wichtige erste Impulse, die Arbeitsplätze retten und das Überleben der Betriebe sichern können.“

Weitere Schritte sollten in einem Stakeholder-Dialog mit Input aus der Praxis erarbeitet werden.

ÖHV

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