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ÖHV

Rasche, unbürokratische Hilfsgelder nötig

Der zweite Lockdown trifft den Tourismus erneut hart und bringt Hotellerie und Gastronomie, die sich vielerorts noch nicht von der ersten Welle der Krise und den damit einhergehenden Betriebsbeschränkungen erholt haben, an die Grenzen des finanziell machbaren. Zudem ist die Rettung der Arbeitsplätze Gebot der Stunde.

„Die Ausfallszahlungen von 80 % des letztjährigen Umsatzes im November sind ein guter und wichtiger Schritt, der hilft. Wichtig ist, dass das Geld rasch und unbürokratisch an die Betriebe kommt“, streicht ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer hervor. Sie erinnert an die Situation der Unternehmen im Westen, die zum Anfang der Corona-Krise nach Epidemiegesetz geschlossen wurden und noch immer auf die Entschädigungszahlungen warten. „Wenn die Betriebe auf das Geld jetzt ein halbes Jahr oder länger warten müssen, sehe ich schwarz.“

Schutzschirm für Tourismus aufspannen: Konkrete Rettungsvorschläge liegen am Tisch

Um den Tourismus durch die Krise zu bringen, fordert Reitterer einen Schutzschirm für die Betriebe und verweist auf einen umfangreichen und konkreten Maßnahmenkatalog, der vom ÖHV und Experten erarbeitet wurde. Dieser beinhaltet einen Mix aus kurzfristigen Maßnahmen, die den Betrieben einerseits schnell die Umsatzrückgänge ausgleichen sollen, wie das 3-Säulen-Modell der Freien Verbände, eine unbürokratische Weiterführung der Kurzarbeit ohne Vorlaufszeit für die Stadthotellerie, die Auszahlung der offenen Forderungen nach dem Epidemiegesetz und mittelfristigen strategischen Handlungsfeldern um die Branche nachhaltig resilienter zu machen.

„Der Zug für leere Versprechungen und halbherzige Einzelmaßnahmen ist abgefahren. Es geht um Arbeitsplätze und Existenzen. Das ist kein überbordender Alarmismus, sondern die Realität für die Tourismusbetriebe des Landes“, fordert Reitterer eine rasche Umsetzung des Schutzschirms.

Zum ÖHV-Politikbrief mit weiteren konkreten Vorschlägen zur Bekämpfung der Corona-Folgen im Tourismus geht es hier 

OEHV

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