ÖHV

Freut sich über neue Coronahilfe

Handelsverband und Hoteliervereinigung (ÖHV) begrüßen den ab 16.12. beantragbaren Verlustausgleich. Mittelständler wünschen sich aber noch eine Ausweitung von 3 Mio. auf 5 Mio. Euro, hieß es vom Handelsverband am Dienstag. Laut ÖHV reichen 3 Mio. Euro für rund 40 Prozent ihrer Betriebe nicht.

Es handle sich zwar um eine "entscheidende Liquiditätsspritze für viele heimische Betriebe", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. "Gleichzeitig hoffen wir aber noch immer, dass die EU eine Anhebung des Verlustersatzes von 3 auf zumindest 5 Millionen Euro zulässt." Will bezeichnete zudem auch ein beschleunigtes Verfahren bei den COFAG-Garantien als "sinnvoll".

Aus Sicht der ÖHV sind noch viele rechtliche Details für die Beantragung offen, eine endgültige Bewertung könne erst danach erfolgen:

"Doch schon jetzt steht fest, dass viele Tausend Arbeitsplätze damit zumindest auf Zeit gerettet werden können", so ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer. Warum 3 Mio. Euro oft nicht reichen, erklärte er damit, dass große Stadt- und Wellnesshotels oft mehrere Standorte mit vielen Mitarbeitern betreiben: "Fatal ist die regionale Konzentration vor allem in Wien, aber auch in der burgenländischen und steirischen Thermenregion. Da vereint oft ein Unternehmen mehrere Betriebe unter einem Dach, die Obergrenze von 3 Mio. Euro gilt für alle zusammen."

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