ÖBB

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

Die ÖBB haben ihren Nachhaltigkeitsbericht für 2021 veröffentlicht. Die Klimaziele stützen sich auf die drei Säulen "ökologisch", "sozial" und "ökonomisch" und beschreiben unter anderem konkrete Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Lärm und beispielsweise der nachhaltigen Beschaffung.

Die ÖBB veröffentlichten heuer erstmals gleichzeitig mit dem Geschäftsbericht für das Jahr 2021 ihren insgesamt 13. Nachhaltigkeitsbericht und geben damit sechs Monate früher einen Einblick in deren nachhaltige Performance im letzten Jahr. Im Fokus des Berichts steht der Hauptaspekt der ÖBB, die Mobilität. Bis 2030 will man in diesem Bereich klimaneutral werden, in weiterer Folge hat man die schrittweise Dekarbonisierung des gesamten Unternehmens als Ziel definiert. 

Für den Dekarbonisierungspfad wurden neun Schwerpunkte definiert, die gesamt mehr als 55.000 Tonnen CO2 einsparen sollen. Dazu sollen auch alternative Antriebe bei der ÖBB-Flotte auf der Schiene wie auf der Straße beitragen. In weiterer Folge sollen bis zum Zeitraum zwischen 2040 und 2050 sämtliche Bereiche des gesamten Konzerns – wie etwa die Gebäude – klimaneutral sein.

Wasser, Wind und Sonne

„Um das Ziel der klimaneutralen Mobilität nachhaltig abzusichern, investieren die ÖBB bis 2030 rund eine Milliarde Euro in erneuerbare Energie – also in Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik," betont ÖBB CEO Andreas Matthä. Damit möchte man auch einen Beitrag zu Österreichs Weg raus aus der Abhängigkeit von fossiler Energie beitragen, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Aktuell produziert das Mobilitätsunternehmen in neun eigenen Wasserkraftwerken etwa 750 GWh Strom, ein weiteres befindet sich zurzeit in Bau. Dazu kommen vier Partnerkraftwerke, in denen exklusiv für die ÖBB grüner Bahnstrom erzeugt wird. Neben der Wasserkraft setzen die ÖBB auf Sonnenenergie sowie Windkraft. Insgesamt betreiben die ÖBB derzeit 45 Photovoltaikanlagen. Für 2022 sind derzeit mehr als 30 Anlagen in Planung – unter anderem eine Photovoltaikanlage mit beheizten Solarmodulen für schneereiche Regionen. Die Energiestrategie der ÖBB sieht außerdem vor, dass 2022 die erste Windkraftanlage, die grünen Bahnstrom produziert, ans Netz geht.

Die ÖBB ersparen Österreich in einem durchschnittlichen Jahr rund 4 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen.

Auch der soziale Aspekt der ÖBB als Top-Arbeitgeber des Landes und die zahlreichen Diversity-Maßnahmen werden im Nachhaltigkeitsbericht behandelt. Im ökonomischen Bereich fokussiert der Bericht unter anderem auf Sustainable Finance und die ÖBB als Wirtschaftsmotor.

Den gesamten ÖBB Nachhaltigkeitsbericht gibt es auch zum Download

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