ÖBB

Die Bahn ist ,back on track‘

Die ÖBB haben im Fahrplanjahr 2022 nicht nur neue und verbesserte Zugverbindungen im Nah- und Fernverkehr im Gepäck, sondern investieren auch in Service und die Zukunft der Mobilität.

„Die Reisenden in unseren Zügen sind zurückgekehrt und es freut mich, dass die Bahn langsam wieder zu alter Stärke aufläuft. Mit dem neuen Klimaticket erwarten wir nochmals einen deutlichen Zuwachs an Reisenden.“, betont ÖBB CEO Andreas Matthä.

Neue Nachtzugdestinationen

Das Nachtzugnetz der ÖBB wächst und verbindet bequem über Nacht viele europäische Städte miteinander. Mit der neuen Nightjet-Verbindung geht es ab Fahrplanwechsel dreimal pro Woche von Wien über München und Straßburg nach Paris. Auch der neue tägliche Nightjet von Zürich nach Amsterdam nimmt im Dezember seine Fahrt auf. Ab 12. Juni 2022 wird der bestehende Nightjet nach Berlin verlängert und startet künftig schon ab Graz. Mit dabei ist eine EuroNight-Wagengruppe nach Warschau – wodurch Graz gleich zwei neue Nachtzugdestinationen bekommt. Auch nach Rumänien lässt es sich über Nacht mit einem Schlafwagen reisen – von Wien nach Cluj-Napoca und von Wien über Timişoara nach Bukarest.

Verbesserungen im Nah- und Fernverkehr

Die Railjet-Verbindung Wien – Innsbruck – Bregenz wird bis nach Frankfurt/Main verlängert. Von Graz nach Budapest gibt es künftig zwei Direktzüge zu attraktiven Zeiten – passend für den nächsten Kurzurlaub.

Auch das nationale Angebot wird ausgeweitet, z.B. auf der Strecke Graz – Linz und bringt damit attraktive Umsteigemöglichkeiten für Reisende von Kärnten nach Oberösterreich und Graz nach Deutschland sowie retour.

Der Fahrplan für Pendler ab St. Pölten Richtung Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof wurde optimiert, sodass ab Fahrplanwechsel ein 15-Minuten-Intervall im Frühverkehr möglich ist. Im Nah- und Regionalverkehr können sich Pendler über weitere Angebotsverbesserungen freuen – insbesondere auf diverse Taktverdichtungen und zusätzliche Verbindungen im Abendverkehr. Rund 1,4 Millionen zusätzliche Angebotskilometer wird es im neuen Fahrplanjahr für den Nah- und Regionalverkehr geben.

Investitionen in die Zukunft

Rund 4,1 Mrd. Euro investieren die ÖBB bis 2027 in modernere Züge. Im Nahverkehr wird es für Pendler schon bald zusätzliche Cityjets geben – Ende 2022 werden bereits die ersten Züge in Vorarlberg auf Schiene gehen.

Für bequemes Reisen über Nacht werden aktuell 22 Sitzwagen zu modernen Multifunktions-Liegewagen für den Nightjet upgegradet. Diese modernisierten comfort-Liegewagen werden im neuen Fahrplanjahr nach und nach in die bestehende Flotte integriert. Parallel dazu werden bereits die ersten der insgesamt 33 Nightjets der neuen Generation gebaut, die dann ab Frühjahr 2023 unterwegs sein werden.

Mit „ÖBB Live“ schnell zum passenden Sitzplatz

Das neue Tool „ÖBB Live“ (zu finden bei der Reisevorschau im Ticketshop) wird es künftig noch einfacher machen, den passenden Sitzplatz zu finden. Es zeigt in allen ÖBB geführten Zügen im Inland u.a. die Info an, wo welcher Wagen mit welcher Ausstattung (Wagennummer, Wagenklasse, Fahrradstellplätze, Ruhezone, Familienzone, WC, Bordbistro, Infopoint, barrierefreie Plätze usw.) zu finden ist, und gibt zusätzlich in den ÖBB Railjets eine prognostizierte Auslastung der einzelnen Wagen an. 

Auch im ÖBB Ticketshop kommt es zu einer schrittweisen Neugestaltung, mit der die Benutzerfreundlichkeit verbessert werden soll. Ab Mitte November wird dazu etwa die Oberfläche des Homescreens im Web neugestaltet, um künftig den Kauf einfacher zu gestalten und z.B. eigene Favoriten anlegen zu können. Im Lauf des Jahres 2022 soll dann auch die ÖBB App aktualisiert werden.

Ausbau der ÖBB 360 Mobilitätsservices

Auch im kommenden Jahr steht der Ausbau der „ÖBB 360“-Mobilitätsservices im Fokus. Gemeinsam mit Partnern, wie Gemeinden, Tourismusregionen, Unternehmen und Wohnbauträgern, entwickeln die ÖBB Produkte und Services, damit die Reisenden ihre täglichen Wege bequem, lückenlos und ohne Privat-Pkw zurückgelegen können. Dafür werden verschiedenste Angebote von Sharing-Services gebündelt und in der wegfinder App verfügbar gemacht. Die ersten modernen Mobilitätshubs sind bereits in Betrieb gegangen, 2022 sollen nun in mehreren Gemeinden weitere folgen.

Früher buchen – günstiger reisen

„Der Zuwachs an Reisenden und der verstärkte Trend beim Ticketkauf in Richtung Online-Buchung, hat zur Erweiterung unseres neuen Preissystems geführt. Wer früher und online bucht, bekommt einen besseren Preis als jene Kundinnen und Kunden, die erst am Tag der Abfahrt am Schalter ein Ticket lösen.“, erklärt ÖBB CEO Andreas Matthä.

Der Preis für das Ticket errechnet sich nach dem Buchungszeitpunkt und dem Verkaufskanal. Das günstigste Ticket ist bis 15 Tage vor Abfahrt in der App oder im Web zu buchen. Die Variante des Ticketkaufs am Reisetag und Schalter ist die teuerste. Am Schalter wird es ab dem 12. Dezember 2021 dafür eine Neuerung bei der ÖBB Vorteilscard geben: sie bringt dort künftig 50 % Ermäßigung.

Für alle Reisenden, die mit dem Klimaticket in ganz Österreich unterwegs sein werden, aber nicht auf ÖBB Extras verzichten möchten, sind Upgrade-Pakte erhältlich: das 1. Klasse Upgrade (ab 1.355 Euro), das Lieblingsplatz-Abo (ab 48 Euro) und das Businessplatz-Abo (ab 240 Euro).

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