ÖAMTC

Brexit – Für Reisende ändert sich vorerst nichts

Es ist vollbracht – Das Vereinigte Königreich ist offiziell mit 01. Februar 2020 aus der EU ausgetreten. Viele Reisende sind jedoch durch den Brexit verunsichert. Für österreichische Touristen ändert sich dennoch vorerst einmal nichts. 

Das zum Austritt abgeschlossene Abkommen zwischen Großbritannien und der EU sieht eine Übergangsphase bis 31. Dezember 2020 vor.

"Während dieser Zeit gelten weiterhin die gewohnten Ein- und Ausreiseregeln sowie Zollbestimmungen", erklärt Pronebner.

Das heißt: EU-Bürger werden bis Ende 2020 kein Visum für die Einreise in das Vereinigte Königreich brauchen.

"Erst im Anschluss an diese Übergangsphase, also mit Beginn des Jahres 2021, sind Änderungen, auch bezüglich des Einreisesystems, denkbar. Doch dazu herrscht noch Unklarheit", sagt die Expertin des Mobilitätsclubs.

Keine Probleme haben Reisende zu erwarten, die mit dem eigenen Pkw nach Großbritannien fahren:

"Mittlerweile hat das Vereinigte Königreich das Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr unterzeichnet. Somit ist auch nach Ablauf der Übergangsfrist eine gegenseitige Anerkennung der Führerscheine gewährleistet. Ein internationaler Führerschein ist daher nicht nötig", erklärt ÖAMTC-Juristin Pronebner abschließend.

Auf der Website des Mobilitätsclubs findet man immer aktuelle Infos sowie die Nummer der von der Bundesregierung eingerichteten Brexit-Hotline: www.oeamtc.at/brexit.

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