Oberösterreich

Wirte wollen digitale Gastroregistrierung

Rund 6.000 Wirte und 1.000 Hotels mit angeschlossener Gastronomie müssen ab Dienstag in Oberösterreich die Daten ihrer Gäste erfassen. Er rechne mit einer Papierflut von 100.000 bis 200.000 Zettel am Tag, sagte der oö. Wirte-Sprecher Thomas Mayr-Stockinger im Gespräch mit der APA und forderte ein einheitliches System für die digitale Erfassung.

Laut der entsprechenden Verordnung müssen Wirte Name, Adresse und Telefonnummer ihrer Gäste sowie Datum, Uhrzeit und - wenn vorhanden - Tischnummer erfassen, vier Wochen lang aufbewahren und bei Bedarf den Behörden aushändigen. Nach sechs Wochen sind die Daten zu löschen. "Wenn es der Gesundheit dient, werden wir das machen", so Mayr-Stockinger, und es sei den meisten Wirten auch lieber als eine Vorverlegung der Sperrstunde. Allerdings befürchtet er eine Zettelwirtschaft ungeahnten Ausmaßes.

"Das muss im 21. Jahrhundert digital funktionieren", findet Mayr-Stockinger. Derzeit gebe es zwar Registrierungs-Apps, die mit einem QR-Code arbeiten, aber leider sehr viele. Wenn Gast und Wirt zufällig die gleiche App verwenden, funktioniere das, "aber im nächsten Kaffeehaus kann das wieder anders sein". Er tritt daher für eine einheitliche digitale Lösung ein.

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