nicko cruises

Hartelijk welkom in den Niederlanden

Mit der nickoSPIRIT ging es Anfang Juni über den Rhein zum Marker- und IJsselmeer, zu verträumten Fischerdörfern, malerischen Hansestädten und der einen oder anderen Metropole. Der traveller war gemeinsam mit deutschen Kolleg:innen mit dabei.

Wer es einmal probiert hat, tut es immer wieder: entspannt auf Flüssen reisen. Das Gefühl an Bord nimmt einen gefangen, das gemächliche Gleiten auf den Wasseradern unserer Erde, der Blick auf das Ufer, die Routine im Tagesablauf – all das führt zu Entspannung, Loslassen und Abschalten. Wer einmal auf dem Bett liegend durch ein Kabinenfenster – im Idealfall geöffnet – auf einen Fluss geblickt hat, wird verstehen, was ich meine. Die Leichtigkeit des Seins wird zur Sucht und der Flusskreuzfahrer zum Wiederholungstäter, was auch die zahlreichen Stammgäste von nicko cruises bestätigen.

Die Lust auf Schiff

Einschiffungshafen der nickoSPIRIT ist Frankfurt, das neueste Schiff der nicko-Flotte überzeugt mit modernem Design, vor allem in der Lounge und den Außenbereichen, einem kleinen Wellness-Bereich, absenkbaren Panoramafenstern und einer modernen Kabinengestaltung. Das Mittag- und Abendessen kann entweder im Hauptrestaurant, in der Lounge oder in Mario’s Grill eingenommen werden, für die beiden letzteren ist eine Vorreservierung erforderlich. Es gilt täglich freie Platzwahl, die Kleidung ist casual/leger, im Vordergrund soll die Entspannung stehen. Mittags gibt es neben dem mehrgängigen Menu auch Light Lunch, abends kann zwischen verschiedenen Vor- und Hauptspeisen sowie Desserts gewählt werden. Ebenfalls im Preis enthalten: das festliche Galadinner, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack sowie der Empfangs- und Abschiedscocktail mit dem Kapitän, ein umfangreiches Getränkepaket kann um 190 Euro pro Person dazu gebucht werden.

Unterwegs auf Rhein, Waal und Maas

Oberrhein, Unterrhein, Waal, Maas, Lek und das Rhein-Maas-Delta – viele verschiedene Namen für den gleichen Fluss, der im Rhein-Maas-Delta in die Nordsee mündet. Egal ob deutsch oder holländisch ausgesprochen, es ist schön hier am Rhein und unser Schiff hat am frühen Morgen mit Köln die erste Destination erreicht. Mit modernen Sennheiser-Audio-Systemen ausgestattet geht es zum Stadtrundgang, Kölner Dom und ein kühles Kölsch inklusive. Die über 2.000-jährige Geschichte der Stadt ist überall spürbar, genauso aber auch das Bunte, Weltoffene, Schrille. Köln ist die führende Kunst- und Kulturstadt Deutschlands, gleichzeitig Synonym für Karneval und Multikulti, ist Zentrum für Messen und Kongresse sowie Partymetropole. 
Schon legen wir wieder ab, es geht weiter nach Amsterdam, wir genießen das Galadinner mit Kapitän Teunis van Dijk und der Kreuzfahrtleiterin Maria Shishkina und ein paar Cocktails mit Musik.

Venedig des Nordens

Amsterdam, du Schöne – wie viele Gründe soll man noch aufzählen, dich zu besuchen? Ja, du bist ein bisschen wie Venedig, wenn man, wie wir, mit einem Boot durch deine Grachten fährt, unter den mehr als 1.000 Brücken durchgleitet, die eng aneinander gebauten Häuser betrachtet, die Giebel, die Hausboote. Gleichzeitig bist du die Stadt der Diversität, der Toleranz, des Fortschritts. Ob im Coffeeshop, mit Hering und vlaamse frites in der Hand, auf dem Boot oder auf dem Fahrrad: Amsterdam ist gut zu dir, Amsterdam nimmt dich gerne auf, gibt dir das Gefühl, willkommen zu sein. Auch diesmal kann uns nicht mal der einsetzende Regen die Freude an der niederländischen Hauptstadt verderben. Das Schiff bleibt über Nacht in Amsterdam, am frühen Morgen geht es weiter über das Marker- zum IJsselmeer.

Gott erschuf die Welt, die Holländer erschufen Holland

Der alte Spruch der Holländer gilt bis heute: Das Erschaffen und Leben aus und mit dem Wasser ist Teil der Identität, der Hochwasserschutz auf 1.250 Jahre angelegt. Dementsprechend spielt sich auch heute noch sehr viel am und ums Wasser ab, wie auch in unserer nächsten Station: Enkhuizen, der Ausflugshafen im westlichen Teil des IJsselmeeres, empfängt uns mit ungemütlichem Wind und Regen, trotzdem lassen wir uns eine Besichtigung des pittoresken Städtchens nicht entgehen. Im 17. Jahrhundert gehörte Enkhuizen zu den wohlhabendsten Städten in den Niederlanden und war Mitglied der Vereinigten Ostindischen Kompanie, hatte Macht und Einfluss. Das lässt sich deutlich an den zahlreichen Villen, Kanälen, Kirchen und Stadtmauern erkennen. Heute ist es vor allem der Tourismus, der für die Stadt von Bedeutung ist, dafür hegt und pflegt man das Zuiderzeemuseum, ein Freilichtmuseum mit Häusern, Gärten und Läden aus dem 17. Jahrhundert, wo man Enkhuizens glorreiche, aber auch an Entbehrungen reiche Vergangenheit beinahe live besichtigen kann. Aber auch alle Arten von Wassersport locken jedes Jahr im Sommer zahlreiche Besucher hierher, in der Altstadt gibt es hübsche Geschäfte und gemütliche Restaurants. 

Der Glanz der alten Hansestädte

Am IJssemeer erwarten uns in den nächsten Tagen dann gleich drei bezaubernde, alte Hansestädte: Kampen, Deventer und Zutphen. Gemeinsam ist ihnen, dass wir uns bei den Landgängen auf einer Reise ins Mittelalter wähnen, umgeben von historischen Gebäuden, Kaufmannshäusern, Kirchen, alten Stadttoren, Bibliotheken und Denkmälern. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gässchen ist ein Blick in vergangene Zeiten, in die glorreichen Tage, als diese Hansestädte einflussreich und mächtig waren, als Kaufleute aus ganz Europa zu den Jahrmärkten kamen, als der Wohlstand einzog. Die Städtchen haben sich ihren mittelalterlichen Charme erhalten, haben sich aber auch gut in der neuen Zeit eingefunden: Trendige Läden, kleine Designerboutiquen, Kunstläden und einladende Restaurants oder Cafés laden dazu, ein, hier ein bisschen länger zu verweilen, als es der geplante Landgang erlaubt, noch länger mit den entspannten und freundlichen Holländern zu plaudern, noch länger hier zu spazieren, wo scheinbar niemand in Eile oder gestresst ist und wo man denkt: Schau mal, so kann das Leben auch sein. Ein ganz besonderes Highlight der Reise: Unser Stadtführer in Kampen, ein wahrlich weiser Mann, der uns nicht nur von Kampen, sondern von der ganzen Welt zu erzählen scheint und Geograf, Biologe, Historiker und Philosoph ein einem ist. 

Zum Abschluss Rheinromantik

Was wäre eine Flusskreuzfahrt (auch) über Rhein ohne Rheinromantik, ohne das „Deutsche Eck“, wo das mächtige Kaiser-Wilhelm-Denkmal über den Zusammenfluss von Rhein und Mosel wacht, ohne Sagen und Mythen. Bei unserer Rückreise nach Frankfurt halten wir zu unserem letzten Landgang in Koblenz, eine der ältesten Städte Deutschlands. Hoch über Koblenz liegt die Festung Ehrenbreitstein, seit 2011 über die spektakuläre Rheinseilbahn zu erreichen. Wunderbar ist von hier der Blick über Rhein und Mosel, auf das malerische Umland. Die kilometerlange Uferpromenade, die Einkaufsstraßen, die schönen Cafés auf den historischen Plätzen – auch hier lässt es sich herrlich bummeln und staunen.

Aber unser Landgang ist bereits zu Ende und die nickoSPIRIT fährt zurück nach Frankfurt. Heute dreht sich alles um Ausschiffung, Bezahlung, Transfers – wir lassen diesen letzten Abend noch warm bekleidet am Sonnendeck ausklingen und das lohnt sich: Die Drachenburg, der Loreley-Felsen, die Brücke von Remagen (bzw., was davon übrig ist), all das zieht an uns vorbei, lässt uns ein letztes Mal staunen und die vielen Eindrücke der Reise nochmals Revue passieren. Und damit schließt sich der Kreis und auch der Bezug zur Überschrift dieses Reiseberichts: Heel erg bedankt, Nederland!

www.nicko-cruises.de
www.nicko-cruises.de/flotte/flussschiffe/nickospirit

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