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NET

Corona-Ampel sei gut, gehe aber nicht weit genug

NET, das Netzwerk für den europäischen Privatsektor im Tourismus, begrüßt die Umsetzung der Corona-Ampel der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten, wirft aber ein, dass die Koordinierung der Reisebeschränkungen nicht weit genug gehe.

NET begrüßt die von den Mitgliedstaaten erzielte Vereinbarung zur Koordinierung der Beschränkungen innerhalb Europas als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie. Die Maßnahmen reichen jedoch bei weitem nicht aus, um das Vertrauen in die Reisefreiheit wiederherzustellen.

Laut NET gelingt es nicht,

  1. diesen gemeinsamen Ansatz zur Risikoermittlung in einen gemeinsamen Ansatz für Reisebeschränkungen umzusetzen und
  2. das Hauptziel zu erreichen, das darin besteht, Fragmentierung und Störungen zu vermeiden und die Transparenz und Vorhersehbarkeit für Bürger und Unternehmen zu erhöhen. Die von der EU verabschiedete Corona-Ampel ist in Bezug auf die Anwendung von Reisebeschränkungen und -auflagen sehr vage.

NET hat sich nachdrücklich für einen gemeinsamen Ansatz für Reisebeschränkungen eingesetzt. Der derzeitige Flickenteppich von Quarantänevorschriften, ergänzt durch Tests und andere Verpflichtungen, die sehr kurzfristig eingeführt werden, sind nicht hilfreich, um das Vertrauen der Reisenden wiederherzustellen. NET greift auch die von den Interessenvertretern des Luftverkehrs geäußerten Bedenken auf.

NET fordert daher die EU-Institutionen auf, die Empfehlung in den kommenden Wochen zu überarbeiten, um die problematischen Bereiche bis dahin anzugehen. Die bedeutet u.a.:

  1. klare Regeln zu definieren, welche Reisebeschränkungen und -verpflichtungen gelten, sofern man von einem farblich gekennzeichneten Bereich in einen anderen wechselt;
  2. ein Ersetzen der Quarantänevorschriften durch Tests für Reisende, die aus Risikogebieten kommen;
  3. die Veröffentlichung von Informationen über neue Reisebeschränkungen fünf Tage vor deren Inkrafttreten, wie von der Kommission vorgeschlagen.

"Dies ist ein guter Anfang, aber es sind weitere Arbeiten erforderlich, um die Reisefreiheit und das Vertrauen der Reisenden innerhalb der EU zu gewährleisten. Wir fordern die EU nachdrücklich auf, die vorgestellten Maßnahmen zu überarbeiten, und empfehlen den Mitgliedstaaten, den Empfehlungen zu folgen, den Ersatz der Quarantäne durch Tests zu erwägen und die Entwicklung von Tests fortzusetzen", sagte Eric Drésin, rotierendes Sekretariat des NET.

Weitere Infos unter www.net-tourism.eu 

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