MSC Cruises

Verpflichtung zu Netto-Null-Emissionen

MSC Cruises hat sich dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen ihres Kreuzfahrtbetriebes bis 2050 vollständig zu eliminieren. Dies geht über das bisherige Ziel der Branche, die Emissionen der Schifffahrt bis 2050 um die Hälfte gegenüber 2008 zu reduzieren, hinaus. 

Die Verpflichtung der Netto-Null-Emissionen bis 2050 geht mit der Initiative "Getting to Zero" einher, die u.a. auch fordert, bis 2030 emissionsfreie Schiffe in den Dienst zu stellen.

Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group, Pierfrancesco Vago, ist überzeugt das Unternehmen als Treiber der Branche voranzubringen: 

„Als Familienunternehmen mit einer über dreihundertjährigen maritimen Tradition fühlen wir uns seit jeher für den Schutz der Meere und unseres Planeten verantwortlich. Wir werden dies erreichen, indem wir in die beschleunigte Entwicklung und Umsetzung innovativer Spitzentechnologien investieren und diese auch anderweitig unterstützen, um sie in unserer gesamten Flotte einsetzen zu können. 

Ich rufe alle Beteiligten auf, unermüdlich auf dieses Ziel hinzuarbeiten und die nächste große Energiewende in unserer Branche herbeizuführen.“

In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen darauf konzentriert, die Intensität der Treibhausgasemissionen durch die Einführung von Maßnahmen zur Energieeffizienz- und Betriebsverbesserung in seiner gesamten Flotte zu verringern. Mit einer jährlichen Effizienzsteigerung von zwei bis vier Prozent in der gesamten Flotte hat das Unternehmen bis 2019 eine Effizienzsteigerung von 28 % im Vergleich zu 2008 erreicht und ist auf dem besten Weg, das IMO-Ziel einer Reduzierung der Intensität um 40 % bis 2030 zu erreichen. 

Verbesserungen der Energieeffizienz und betriebliche Maßnahmen werden allein jedoch nicht ausreichen, um den Schifffahrtssektor auf Dekarbonisierungskurs zu bringen. Demnach wird intensiv in die erforderliche technologische Entwicklung investiert, die das Potenzial haben, emissionsfreie Schiffe zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. Wasserstoffbetriebene Schiffe. MSC Cruises ist dahingehend mit dem Schiffbauer Fincantieri eine Partnerschaft eingegangen, um das weltweit erste hybride, mit Wasserstoff/LNG betriebene Kreuzfahrtschiff zu planen, das in bestimmten Bereichen einen emissionsfreien Betrieb ermöglichen würde. 

Brennstoffzellen auf LNG-betriebene Schiffen sind eine weitere Möglichkeit, die Emissionen zu reduzieren. Nach der Bestellung von drei Schiffen, die mit LNG betrieben werden – einem Übergangskraftstoff, der bis zu 21 % weniger Treibhausgasemissionen verursacht –, prüft MSC die Integration von Brennstoffzellen, um weitere Einsparungen zu erzielen. 2019 stellten die MSC Cruise Division und die Werft Chantiers de l'Atlantique „Blue Horizon“ vor, ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das sich auf die Integration einer Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) auf LNG-betriebenen Kreuzfahrtschiffen konzentriert.

Die MSC Cruise Division ist außerdem einem Konsortium mit GE Power Conversion, Lloyd's Register und Ceres Power Holdings beigetreten, um zu untersuchen, wie die Hindernisse für die Einführung von Brennstoffzellen in großen Schiffen beseitigt werden können. Es soll untersucht werden, wie Festoxid-Brennstoffzellen (SOFCs) in die Betriebsfunktionen eines Schiffes integriert werden können, einschließlich der bestehenden Energie- und Antriebsarchitektur, so dass die Auswirkungen des Einsatzes der SOFC-Technologie im Hinblick auf die Reduzierung der Gesamtemissionen quantifiziert werden können. Das Projekt wurde im Rahmen der Clean Maritime Demonstration Competition des britischen Verkehrsministeriums gefördert.

Weitere Anstrengungen konzentrieren sich auf die Förderung einer kohlenstoffarmen Schifffahrt durch die Kombination von fortschrittlichen Energietechnologien und innovativem Schiffsdesign, an dessen an der von der Universität Vaasa geleiteten „CHEK-Konsortium“ u.a. die World Maritime University, Wärtsilä, Cargill und Lloyds Register beteiligt sind.

www.msccruises.de

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