Mauritius

COVID-19-Impfprogramm gestartet

Mauritius hat mit einem landesweiten COVID-19-Impfprogramm gestartet. Die Reihenfolge sieht zuerst die Impfung des Gesundheitspersonals, Angestellte der Tourismusindustrie sowie Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen vor. Dies umfasst etwa 50.000 „Frontliner“ – 50 % davon sind in der Tourismusbranche tätig. Ziel der Regierung bleibt der Neustart des Tourismussektors unter den sichersten Bedingungen.

Seit dem Ausbruch der Pandemie gelten auf Mauritius strenge Quarantänemaßnahmen und gründliche Testprotokolle, wobei die Hotelbranche eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung von Unterkünften für die Quarantäne spielt. Seit Juni 2020 ist das soziale Leben auf Mauritius wenig bis gar nicht mehr beeinträchtigt. Infolgedessen hat das Land einen Anstieg in der Nachfrage von Besuchern erlebt, die für längere Zeit in einer Covid-sicheren Umgebung leben möchten, beispielsweise zum Arbeiten aus der Ferne oder für Ruheständler. Zu diesem Zweck wurde auch das Premium-Visum eingeführt, das einen Aufenthalt von 12 Monaten mit der Option auf weitere Verlängerungen ermöglicht.

Während die globale Situation weiterhin beobachtet wird, hat Mauritius mit 28. Jänner eine landesweite COVID-19 Impfkampagne gestartet. Ziel ist es 60 % der 1,3 Millionen Einwohner des Landes zu impfen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Die erste Charge des Oxford-AstraZeneca-Impfstoffs, hergestellt vom Serum Institute of India, traf am Freitag, den 22. Jänner, als Spende der indischen Regierung aus Mumbai ein. Weitere Impfdosen werden von Oxford-AstraZeneca und Pfizer erwartet, wobei eine erste Lieferung durch die Impfplattform COVAX bereits genehmigt wurde.

Aktuelle Informationen unter https://www.mymauritius.travel/de 

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