Malta

Schlemmen im Land der Ritter

Maltas Gastronomieszene hat erneut einen Grund zum Feiern. Der jüngst erschienene Guide Michelin für Malta hebt zum dritten Mal in Folge herausragende Restaurants sowie das reiche kulinarische Erbe der Insel hervor.

Gwendal Poullennec, Internationaler Leiter des Guide Michelin, erläutert: „Alle 31 Restaurants, die wir unseren Lesern empfehlen, sind vielfältig und individuell und spiegeln das Beste wider, was das Inseltrio zu bieten hat. Einige sind traditionell, andere modern – und sie alle repräsentieren in ihrer Gesamtheit die beiden Seiten von Malta, die das Land zu einem attraktiven Reiseziel machen.“

So konnten fünf Restaurants ihren Status mit dem Kochlöffen verteidigen und sich über eine erneute Auszeichnung mit dem Michelin-Stern freuen – darunter das Under Grain, Noni und ION – The Harbour in der Hauptstadt Valletta, das De Mondion in Mdina sowie das Bahia, neu angesiedelt in Balzan. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für die genuin maltesische Küche. Diese erfährt derzeit eine Renaissance.

Die Zahl der Bib Gourmands – von Guide Michelin ausgezeichnete Schlemmeroasen mit einem hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis – stieg auf nunmehr vier, neu ist dabei das Restaurant Grain Street in Valetta. Dieses gehört zum gleichen Haus wie das Michelin-besternte Restaurant UnderGrain und bietet Portionen zum Teilen an. Der renommierte Kulinarik-Guide empfiehlt auch in der dritten Ausgabe die drei letztjährig ausgezeichneten Restaurants und ehrt sie für ihre qualitativ hochwertige Landesküche zu moderaten Preisen: das Terrone in Birgu, das Rubino in Valletta und das Commando in Mellieħa.

Neben dem Grain Street-Restaurant heben die Michelin-Inspektoren drei weitere Restaurants als Neuentdeckungen für Genießer hervor: Das Marea in Kalkara ist ein zeitgemäß-modernes Restaurant, dessen Küche mediterrane mit japanischen Einflüssen kombiniert – „mediterrasiatische“ Küche, wie Executive Chef Ryan Vella seinen Stil mit einem Augenzwinkern nennt. Hier isst auch das Auge des Gastes mit, der auf der abgestuften Terrasse die grandiose Aussicht auf den Grand Habour genießt. Das AKI in Valletta entlehnt seinen Namen dem japanischen Wort für Libelle, akitsu. Hier kultiviert man zeitgemäße japanische Küche mit der Eleganz, Raffinesse und Entschlossenheit der geflügelten Namensgeberin. Im Rebekah's in Mellieħa kredenzt Chefkoch und Inhaber Andrew Vella mediterrane Küche, die von feiner Ländlichkeit geprägt ist. Dazu passt das Wohlfühlambiente des 200 Jahre alten, liebevoll restaurierten Landbauernhofs. 

Insgesamt weist der Guide auf 21 Restaurants als spannendes Reiseziel für Feinschmecker hin, die es unbedingt zu entdecken lohnt. Und auch sonst hat sich Malta in den letzten Jahren als hervorragendes gastronomisches Reiseziel etabliert. Denn das Besondere der maltesischen Küche ist die Fusion unterschiedlicher Stile und Aromen als historisches Erbe der zahlreichen Kulturen, die den Mittelmeerarchipel in 7.000 Jahren Geschichte einst besiedelten. Die Malta Tourism Authority setzt sich außerdem für eine lokale, nachhaltige Gastronomie ein, die sich im Rahmen einer modernen und lebendigen Restaurantszene an traditionellen Methoden orientiert.

Gavin Gulia, Vorsitzender der Malta Tourism Authority, abschließend: „Wir sind stolz darauf, dass Malta zum dritten Mal in Folge einen ihm gewidmeten Guide Michelin hat. Im Namen der Malta Tourism Authority möchte ich mich bei allen bedanken, die in der hiesigen Gastronomie tätig sind, dafür, dass sie unsere gastronomische Landschaft mitgestalten. Sie sticht heraus als eines der Dinge, auf die sich Reisende freuen, wenn sie unser Land erkunden.“

Alle Restaurants auf Malta, die der Guide Michelin empfiehlt, finden sich unter guide.michelin.com/restaurants

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