Lufthansa/ver.di

Erste Entwürfe für Krisenpaket

Lufthansa hat ein erstes Krisenpaket von über 200 Mio. Euro angekündigt. Die Einsparungen betreffen in erster Linie vor allem die tariflichen Bodenbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Technik AG und Lufthansa Cargo AG, die damit sowohl 2020 als auch 2021 auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld inkl. Zuschläge verzichten müssen. Die Aufstockung zum Kurzarbeitergeld für kommendes Jahr wird von 90 auf 87 % reduziert. Die getroffenen Vereinbarungen bedürfen noch der Zustimmung der ver.di-Mitglieder.

Insgesamt geht die Lufthansa davon aus, mit den Maßnahmen im Jahr 2021 je nach Grad des Arbeitsenfalls bis zu 50 % an Personalkosten einsparen zu können. Im Gegenzug wurde ein Kündigungsschutz für das Jahr 2021, der vor einer Entlassung bis Ende März 2022 schützt, angekündigt sowie eine Altersteilzeit und betriebliche Freiwilligenprogramme angeboten. Gespräche zu langfristigen Personalkostenreduzierungen für die Phase ab dem 01. Januar 2022, wenn das Kurzarbeitergeld entfällt, stehen noch aus. Die Verhandlungen über einen Interessenausgleich werden mit dem Gesamtbetriebsrat der Deutschen Lufthansa AG fortgesetzt.

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