Lufthansa und AUA

Airlines streichen Flüge nach Teheran und Erbil

Aufgrund der aktuellen Lage im Irak und im Iran haben mehrere europäische Fluglinien ihre Flüge in diese Länder gestrichen. Austrian Airlines habe vorsorglich die heutige Rotation nach Erbil im Nordirak und retour gestrichen, hieß es am Mittwoch zur APA. Die Lufthansa hat den für Mittwoch geplanten Flug von Frankfurt in die iranische Hauptstadt Teheran gecancelt.

"Austrian Airlines Security evaluiert gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden die Lage vor Ort. Sobald uns Detailinformationen vorliegen, werden wir entscheiden, ob bzw. ab wann der Flugbetrieb nach/von Erbil wieder aufgenommen werden kann. Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat immer oberste Priorität", hieß es seitens der AUA.

Ein Sprecher der AUA-Mutter Lufthansa sagte, die Lufthansa halte sich an die Sperrung des dortigen Luftraums: "Wir überfliegen derzeit weder Iran noch Irak."

Auf wie viele andere Lufthansa-Flüge sich dies auswirke, konnte das Unternehmen zunächst nicht sagen. Auch Air France überfliegt den Luftraum von Iran und Irak nicht mehr, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit.

Der Iran hatte in der Nacht zum Mittwoch mit Raketen US-Militärstützpunkte im Irak angegriffen. Daraufhin untersagte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA US-Flugzeugen die Nutzung des Luftraums in Teilen des Nahen Ostens. Über dem Persischen Golf, dem Golf vom Oman, im Irak und im Iran dürften in den USA registrierte Flugzeuge "wegen erhöhter militärischer Aktivitäten und steigender politischer Spannungen" nicht mehr operieren, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag (Ortszeit).

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