Lufthansa

Ufo lehnt Schlichtung ab

Auch nach der dritten Gesprächsrunde mit den beiden Schlichtern Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise am Donnerstag, den 16. Jänner, sind Lufthansa und Ufo ohne eine konkrete, umfassende Lösung auseinandergegangen.

Inhaltliches Ziel des Termins seitens Lufthansa war es, einen verbindlichen Weg zu beschließen, um Lösungen zu den offenen tariflichen Fragen für die rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kabine vereinbaren zu können.

„Die Weigerung der Ufo ist enttäuschend und verhindert Lösungen und den damit verbundenen Frieden im Sinne unserer 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Michael Niggemann, Vorstand Personal und Recht Deutsche Lufthansa AG. „Das umso mehr, als das beide Parteien davon ausgehen, dass die tariflichen Themen schnell lösbar sind. Insofern bleiben wir bereit, gemeinsam in eine Mediation mit nachfolgender Schlichtung zu gehen.“

Lufthansa und Ufo befinden sich nun weiterhin in der formellen „kleinen“ Schlichtung gemäß des Tarifvertrags Konfliktbeilegung. Im Rahmen dieser werden die letzten Streikforderungen der Ufo aus 2019 behandelt. Dabei besteht allerdings nicht die Möglichkeit, Vorabmaßnahmen für die Beschäftigten umzusetzen, auf die sich beide Parteien bereits für den Fall einer großen Schlichtung geeinigt hatten. Lufthansa erwartet jetzt die zügige Aufnahme der Gespräche im Rahmen der tariflichen Schlichtung.

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