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Lufthansa

Neue Plattform "Ocean" für touristische Flüge gegründet

Der AUA-Mutterkonzern Lufthansa hat eine neue Plattform für Ferienflüge gegründet. Im Handelsregister Frankfurt wurde die "Ocean GmbH" für Flugbetrieb und damit verbundene Dienstleistungen eingetragen, bestätigte am Donnerstag ein Konzernsprecher Informationen der "Welt". Ocean werde aber nicht als neue Marke auftreten, sondern solle im Konzern verstreute Funktionen bündeln, so der Sprecher.

Ocean sei keine neue Marke, auf welche die Flugzeuge umlackiert würden, sondern eine Betriebslizenz - ein AOC (Air Operator Certificate). Die Lufthansa hatte schon 2019 angekündigt, die auf die Airlines Eurowings, Germanwings, Sunexpress und Brussels Airlines mit verschiedenen AOC verteilten Ferienflüge in einer Einheit zusammenzufassen. So sollen Kosten eingespart werden. Die AOC von Germanwings und Sunexpress Deutschland, die zu dem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines gehört, werden eingestellt.

Ocean soll Flüge zu touristischen Zielen in Europa und Übersee aus den großen Lufthansa-Drehkreuzen anbieten, hatte Lufthansa-Vertriebschefin Heike Birlenbach der Fachzeitschrift "fvw" gesagt. Dazu zählen insbesondere Frankfurt und München, wo die für das fliegende Personal zuständigen Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit misstrauisch darauf achten, dass ihren Besatzungen der Stammmarke Lufthansa keine kostengünstigere Konkurrenz entsteht.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr betrachtet das touristische Geschäft nach der Coronakrise als zukunftsträchtiger als das Segment der Geschäftsreisen. Schon in der Vergangenheit hatte es immer wieder Versuche gegeben, auf touristischen Strecken die Personalkosten zu drücken. Das hatte aber auch zu einer Zersplitterung der touristischen Flüge auf mehrere Marken und Flugbetriebe geführt.

Urlaubsflüge werden wegen der Coronakrise für die Airline-Gruppe als Geschäftsfeld noch wichtiger, weil der Geschäftsreiseverkehr sich nach Einschätzung von Experten noch lange nicht vom Corona-Schock erholen wird. Viele Unternehmen haben während der Pandemie aufgrund der Reisebeschränkungen in vielen Ländern auf Videokonferenzen gesetzt. Sie können damit Reisekosten einsparen, was mithilft, durch die Wirtschaftskrise zu kommen.

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