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Risiko bei Städte-Trips

69,7 % der heimischen Touristen fühlen sich auf Städtereisen in Europa sicher, 53 % auch bei City-Trips in Übersee. Dies zeigte eine kürzlich von Allianz Global Assistance durchgeführte Umfrage. Dementsprechend werden Kurzurlaube in den Metropolen der Welt immer beliebter: Mit 9,6 Mio. pro Jahr haben sie die Zahl der Haupturlaube der Österreicher (8,8 Millionen) mittlerweile übertroffen. Im Lauf der letzten 20 Jahre ist die durchschnittliche Reisedauer hierzulande von 12,3 Tagen auf 8,4 Tage gesunken. Die große Lust auf Städtereisen hat freilich einen Haken: Je kürzer die Reisedauer, umso eher verzichten viele auf einen entsprechenden Reiseversicherungsschutz.

Hohe Arztrechnungen

Mit Beginn der Osterferien startet auch die klassische Saison der Wochenend-Citytrips, bei rund einem Viertel der Österreicher ziemlich spontan. „Einfach mal weg“ kann aber ein gefährliches Motto sein. „Wenn dann im Ausland tatsächlich etwas passiert, können beträchtliche Arzt- oder Spitalsrechnungen drohen“, betont Dr. Christoph Heißenberger, Österreich-Geschäftsführer der Allianz Global Assistance, und belegt dies mit Beispielen. So zahlte ein an Lungenentzündung erkrankter Patient in Prag 3.000 Euro, eine Rückführung aus Südspanien schlug mit 13.000 Euro zu Buche, eine Hüftfraktur in der Türkei mit 20.000 Euro. „Wer vor dem Urlaub keine Reisekrankenversicherung abschließt, bleibt unter Umständen auf einem Großteil der Behandlungskosten sitzen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zwar die Kosten in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, allerdings werden nur die hierzulande oft niedrigeren Sätze bezahlt“, so Heißenberger. Bei Behandlung als Privatpatient im Ausland würde laut Auskunft der gesetzlichen Versicherungsvertreter nur ein Teilbetrag des österreichischen Kassentarifes refundiert. Krankenrücktransporte oder Ambulanzflüge aus dem Ausland sind nur über eine private Versicherung gedeckt.

Empfehlenswert: Kurzreiseschutz-Package

Allianz Global Assistance bietet für die immer beliebter werdenden Kurzurlaube in Europa ein spezielles Kurzreiseschutz-Package ab 25 Euro sowie für Individualreisende ein „Bahn-Bus-Auto“-Paket ab 12 Euro. Dabei ist stationäre ebenso wie ambulante medizinische Behandlung gedeckt, zudem auch der Ambulanzjet und Heimtransport aus medizinischen Gründen. Darüber hinaus ist eine Reisegepäck-Versicherung inkludiert. Die Hotline der Allianz Global Assistance steht Reisenden bei medizinischen Fragen vor der Reise zur Verfügung und bietet Services für unterwegs, wie zum Beispiel Auskünfte zu Krankenhäusern und Ärzten weltweit oder die Bereitstellung von Dolmetschern, die zwischen Arzt und Patient vermitteln. Wie wichtig der Support für heimische Touristen ist, zeigt allein schon die Statistik. Im vergangenen Jahr wurde die Hotline alle eineinhalb Minuten kontaktiert, alle sieben Minuten wurde bei einem Schaden oder Assistance-Fall Hilfe geleistet.

Beispiele für Behandlungskosten am Urlaubsort

  • Lungenentzündung in Prag: ca. 3.000 Euro
  • Sprunggelenksfraktur in Helsinki: ca. 5.000 Euro
  • Hüftfraktur in Antalya: ca. 19.600 Euro
  • Schulterverletzung in Spanien: ca. 3.200 Euro
  • Rücktransport aus Malaga: ca. 13.000 Euro
Quelle: Allianz Global Assistance

TOP 10 der Länder mit den höchsten medizinischen Behandlungskosten für Touristen

  1. USA
  2. Türkei
  3. Kanada
  4. Thailand
  5. Spanien
  6. Frankreich
  7. Griechenland
  8. Marokko
  9. Schweiz
  10. Brasilien
Quelle: Allianz Global Assistance

Die TOP 10 der beliebtesten europäischen Städtereiseziele

  1. London
  2. Paris
  3. Berlin
  4. Rom
  5. Madrid
  6. Barcelona
  7. Prag
  8. Wien
  9. München
  10. Stockholm
Quelle: European Cities Marketing Informationen unter www.allianz-assistance.at 
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