Österreich

Minus bei Geschäftsreisen trotz Konjunkturaufschwungs

Österreichs Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter seltener auf Dienstreise. 2017 gab es einen Rückgang um 9,4 % und 2018 in den ersten drei Quartalen trotz Konjunkturaufschwungs nur eine Erholung von 2,3 %, errechnete der österreichische Geschäftsreiseverband abta auf Basis von Zahlen der Statistik Austria.

"Unternehmen reisen unter anderem auch deshalb weniger, weil interne Meetings durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt werden", erklärte abta-Präsident Andreas Gruber am Dienstag in einer Aussendung. Zwei Trends decken sich mit denen bei Urlaubsreisen: Immer mehr Flugtickets werden nicht im Reisebüro, sondern direkt bei den Airlines gebucht. Und wer früher bucht, spart Geld - auch wenn Flugreisen generell teurer wurden.

Laut abta sind 2017 rund 7,7 Millionen Geschäftsreisen unternommen worden. Die durchschnittliche Reisedauer betrug 2,5 Tage. Für Hotelübernachtungen gaben die Firmen im Schnitt 103 Euro pro Nacht aus. Insgesamt betrugen die Kosten für Dienstreisen 3,2 Mrd. Euro, davon entfielen 1,3 Mrd. Euro auf Flugtickets, 900 Mio. Euro auf Übernachtungen und 340 Mio. Euro auf Autofahrten.

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