Lufthansa

Fliegen wird teurer

Die Lufthansa Group hat wegen den steigenden Kerosinbezugskosten an der Preisschraube gedreht. 

Wie fvw berichtet, hat der Lufthansa-Konzern in den vergangenen Tagen bereits mehrfach an der Preisschraube gedreht und Anpassungen der Tarifstruktur vorgenommen. Nun erfolgt eine weitere für Flüge nach Afrika, Nahost und Südamerika.

Dies betrifft Ticketspreise für Flüge nach Afrika, in den Mittleren Osten und nach Südamerika (ausgenommen Costa Rica und Panama). Sie verteuern sich bei den LH-Airlines Austrian, Brussels, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti und Eurowings Discover für ein Return-Ticket in der Economy um 30 Euro und in der Premium Eco um 50 Euro. Business-Class-Trips kosten dabei 100 Euro mehr, für die First Class müssen Kunden 200 Euro mehr berappen. Ausgenommen von der Preiserhöhung seien einer Mitteilung an den Reisevertrieb zufolge Aktionstarife sowie touristische Destinationen in Südamerika.

Bereits tags zuvor hatte der Konzern in gleicher Höhe die Tarife für Flüge nach Asien/Pazifik verteuert. Schon seit Montag gelten neue Tarifstrukturen für Langstreckentickets in die USA, nach Kanada, Mexiko, Panama und Costa Rica. Die Preisanpassungen nach oben entsprechen dabei denen auf den übrigen Langstrecken. Ausnahme ist hierbei die First Class. Tickets für Flüge im obersten Premium-Segment kosten Richtung Nord- und Mittelamerika lediglich 100 Euro mehr.

Europa-Tickets kosten bereits mehr

Richtung Afrika, Australien, Japan, Malaysia und Singapur ist es bereits im Februar zu Tarifstruktur-Anpassungen gekommen. Ebenso auf Routen innerhalb Europas inklusive Deutschland. Dort hat der Kranich-Konzern die Preise in der Economy pauschal um zehn Euro erhöht und in der Business Class um 30 Euro.

Lufthansa begründet die Erhöhung der Tarife mit der Preisentwicklung beim Rohöl. Die Fluggesellschaft behält sich weitere Anpassungen vor, so ein Sprecher. Ziel sei aber, auch weiterhin attraktive Preise im Markt anzubieten.

Die Fluggesellschaften beäugen sich und ihre jeweilige Preisgestaltung in der Regel sehr intensiv und beobachten speziell bei Preiserhöhungen wie der Markt darauf reagiert. Das erklärt auch, warum Lufthansa aktuell mit einer Art Salamitaktik vorgeht und Preiserhöhungen nach und nach publik macht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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