Lufthansa

Ausbau des Südafrika-Angebots

Angesichts akut gefallener Corona-Neuinfektionen in Südafrika baut die AUA-Mutter Lufthansa ihr vorübergehend reduziertes Flugangebot dorthin wieder aus. Die AUA indes fliegt Kapstadt derzeit nicht an. Bis 21. März gelte aktuell das von der österreichischen Regierung verhängte Landeverbot für Flugzeuge aus Südafrika. Im Sommer wird das Land auch in Normaljahren nicht angeflogen.

Die Austrian Airlines hätten sich "schon vorzeitig entschieden, alle unsere geplanten Flüge nach Kapstadt bis zum Ende unseres Winterflugplans am 27. März 2021 zu streichen", hieß es aus dem Unternehmen am Mittwoch auf APA-Nachfrage. "Südafrika war bisher ausschließlich Teil unseres saisonalen Angebots im Winter, daher waren schon zuvor keine Flüge nach Kapstadt über März hinaus geplant."

Die deutsche AUA-Konzernmutter Lufthansa bietet ab Ende März wieder drei wöchentliche Flüge zwischen Kapstadt und Frankfurt an, wie sie am Mittwoch mitteilte. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Lufthansa-Tochter Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate geht die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus.

Die Lufthansa hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirusvariante ihre Südafrika-Flüge Anfang des Jahres drastisch reduziert. Wegen dieser ansteckenderen Variante stufte die deutsche Regierung den Kap-Staat Anfang Februar als Corona-Risikogebiet mit besonders gefährlichen Virusmutationen ein. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem zahlenmäßig am stärksten betroffenen afrikanischen Land gut 1,5 Millionen Infektionen registriert, rund 51.500 Menschen starben an den Folgen.

Allerdings sank die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Wochen akut von knapp 22.000 pro Tag auf nunmehr rund 1.000 Fälle. Die deutsche Regierung hob daher die meisten Restriktionen wieder auf.

Auf dem gesamten Kontinent wird laut der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC schon seit Wochen ein starker Rückgang der Neuinfektionen verzeichnet. Insgesamt wurden auf dem Kontinent bisher rund vier Millionen Infektionen dokumentiert.

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