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Laudamotion

WKO unterzeichnet neuen KV, vida nicht

Lauda bestätigte am 19.05.2020, dass bereits über 95% der in Wien stationierten A320-Piloten und über 70% des Kabinenpersonals individuell einen neuen adaptierten Kollektivvertrag akzeptiert haben. Dieser ist notwendig um die Lauda Basis am Standort Wien weiterhin aufrecht zu erhalten. Die WKO hat den neuen Kollektivvertag ebenfalls bereits unterfertigt - nun fehlt die Unterschrift der VIDA für den Fortbestand der Lauda A320 Basis in Wien und die Sicherung von über 300 Arbeitsplätzen.

Andreas Gruber und David O'Brien, Joint CEOs von Lauda, sagten: 
"Lauda, dessen größter Wettbewerber Austrian Airlines voraussichtlich 800 Millionen Euro an Staatshilfen beziehen wird (während Lauda hier keine Unterstützung erhält), fordert die VIDA dazu auf, die klaren Wünsche der in Wien stationierten Lauda Crews zu unterstützen und ihre Arbeitsplätze zu retten, indem sie heute (Di) oder morgen (Mi) den neuen Kollektivvertrag unterzeichnen, welcher ebenfalls bereits von der WKO abgesegnet wurde. Die Arbeitsplätze von über 300 Wiener A320 Crews und ihrer Familien liegen nun vollständig in den Händen der VIDA.“ 
VIDA muss nun rasch diesen Kollektivvertrag unterzeichnen, um die Arbeitsplätze zu retten sowie das Fortbestehen und den nachhaltigen Ausbau der Wiener Basis von Lauda zu ermöglichen"

Wie die APA noch am Nachmittag des 19.05.2020 berichtet lehnt die Gewerkschaft diese Maßnahmen jedoch vehement ab, womit der abgeänderte KV nicht in Kraft treten kann.

Ryanair-Chef Michael O'Leary hatte ein Ultimatum gestellt und mit der Schließung der Basis in Wien mit ihren rund 300 Mitarbeitern gedroht, sollten die von ihm geforderten neuen Arbeitsbedingungen mit Lohnkürzungen um etwa 20 Prozent nicht bis morgen, Mittwoch, akzeptiert werden. Die Wirtschaftskammer kam nun zu dem Schluss, dass es besser sei die 300 Jobs unter schlechten Bedingungen zu erhalten als ganz zu verlieren.

Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, wirft hingegen Ryanair und der WKÖ vor, sie seien "die Totengräber von Löhnen, von denen man leben kann". Die vida werde sich "nicht erpressen lassen und keinen KV unterzeichnen, der mit 848 Euro Netto-Einstiegsgehalt für FlugbegleiterInnen klar unter der Mindestsicherung in Wien (917 Euro) und noch deutlicher unter der aktuellen Armutsgefährdungsschwelle 2019 von 1.259 Euro im Monat für eine Person liegt".

Um Jobs mit fairen Bedingungen zu erhalten, werde die Gewerkschaft noch heute der Wirtschaftskammer einen Gegenvorschlag für KV-Verhandlungen machen. Im Übrigen gebe es keinen Zeitdruck, weil Laudamotion ohnehin die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt habe und daher Geld vom österreichischen Steuerzahler erhalte.

Laut Aussendung von Laudamotion haben "über 95 Prozent der in Wien stationierten A320-Piloten und über 70 Prozent des Kabinenpersonals individuell einen neuen adaptierten Kollektivvertrag akzeptiert". Nun macht die Fluglinie Druck auf die Gewerkschaft, den Kollektivvertrag trotz schlechter Konditionen zu unterschreiben.

Andreas Gruber und David O'Brien, gemeinsame Chefs von Lauda, fordern die Gewerkschaft vida dazu auf, "die klaren Wünsche der in Wien stationierten Lauda Crews zu unterstützen und ihre Arbeitsplätze zu retten, indem sie heute (Di) oder morgen (Mi) den neuen Kollektivvertrag unterzeichnen. Die Arbeitsplätze von über 300 Wiener A320 Crews und ihrer Familien liegen nun vollständig in den Händen der vida." Quelle: APA

Update 20.05.2020 / Lauda Pressemitteilung von 20.05.2020

Noch 24 Stunden für Vida zur Rettung der Wiener Arbeitspllätze

Lauda weist den Vorwurf der VIDA, einer zu niedrigen Bezahlung des fliegenden Personals, zurück und hat Finanzminister Blümel um Unterstützung gebeten, die Arbeitspltäze zu retten. Lauda bittet die Regierung den Alleingang der VIDA 300 Arbeitsplätze zu gefährden abzuwenden.

Andreas Gruber und David O'Brien, Joint- CEOs von Lauda betonten erneut:

"VIDA behauptet fälschlicherweise, Ryanair wolle die Lauda A320 Basis in Wien schließen. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Ryanair, Lauda und unsere in Wien stationieren Crews wollen den Fortbestand der Lauda Basis in Wien.  Die WKO hat Unterstützung zugesichert und ebenfalls den neuen Kollektivvertag bereits unterfertig, der von einer überwiegenden Mehrheit unsere Mitarbeiter unterstützt wird.  Um die Basis zu retten, muss die VIDA den adaptierten Kollektivvertrag rasch unterzeichnen. Die Arbeitsplätze von über 300 Wiener A320 Crews und ihrer Familien liegen vollständig in den Händen der VIDA.“

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