Austro-Control

Stillschweigen nach KV-Abschluss

Für die 1.000 Beschäftigten der heimischen Austro Control, davon 350 Fluglotsen, ist am 4. April 2019 zwischen Unternehmen und Gewerkschaft vida eine Einigung über einen neuen Kollektivvertrag erzielt worden. Verständigt hat man sich auf eine Personalaufstockung bei den Fluglotsen, die in der Vergangenheit über eine immer höhere Arbeitsbelastung geklagt hatten, und auf eine Ausbildungsoffensive.

Zudem solle es finanzielle Anreize für die Beschäftigten geben, ohne die Stabilität des Unternehmens zu gefährden, hieß es am Abend aus der Austro Control zur APA. Zur Höhe der Gehaltsaufbesserung haben beide Verhandlungsseiten Stillschweigen vereinbart, man wolle erst die Belegschaft informieren. Nach der letzten Runde lag man bei 2,15 bzw. drei Prozent mehr Gehalt (gestaffelt nach Altersgruppen) und 5.000 Euro Prämie, doch versagten damals die Gewerkschaftsgremien dazu letztlich ihr Okay.

Im bisherigen Verlauf waren die KV-Gespräche auch von einer größeren Protest-Betriebsversammlung begleitet gewesen, die am 25. März 2019 zu Flugabsagen und zahlreichen Verspätungen am Airport Wien-Schwechat und im gesamten heimischen Luftraum geführt hatten.

Die Arbeitnehmervertreter hatten fehlendes Personal als ein Kernproblem der Flugsicherung beklagt, und dies in ganz Europa. Um einen neuen KV und Maßnahmen zur Reduktion der hohen Belastung der Fluglotsen war seit Ende vorigen Jahres gerungen worden.

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