Kreuzfahrt

Eisige Expedition zu den Nordlichtern 

Nordlichter, Huskys und eine eiskalte Taufe: eine Expedition mit der MS Otto Sverdrup von Hurtigruten bis ans Nordkap. 

Wir wollen diesen Moment auf ewig festhalten. Nicht auf Fotos – sondern in unserem Gedächtnis. Zunächst erkennen wir nur einen langen, weißen Streifen am Nachthimmel. Doch innerhalb weniger Minuten geht das Spektakel los, das Licht beginnt zu tanzen, seine Farbe verändert sich und wird intensiver. Die grünen Schleier gehen ins rosa über, um schließlich ihre ganze Pracht zu entfalten. Wir sind umgeben von schneebedeckten Berggipfeln, die das Mondlicht reflektieren, während die MS Otto Sverdrup langsam übers arktische Wasser gleitet. Und quer über dieses Panorama erstreckt sich nun eines der schönsten Naturschauspiele der Welt – die Aurora borealis. 

Die Schönheit Norwegens

Wissenschaftlich betrachtet sind Nordlichter einfach nur geladene Teilchen der Sonne, die vom Erdmagnetfeld in die Atmosphäre gezogen werden. Doch wenn sie hier mit Stickstoff- und Sauerstoffatomen kollidieren, entsteht die wohl spektakulärste Lichtshow, die das Universum zu bieten hat. Zwar sind die Polarlichter die großen Stars auf den neuen, winterlichen Expeditions-Fahrten von Hurtigruten https://www.hurtigruten.de/reiseziele/ Doch auf der zweiwöchigen Reise von Hamburg ans Nordkap und retour warten jeden Tag neue Abenteuer. An Bord der neu renovierten MS Otto Sverdrup geht es zunächst ganz entspannt los. Auf der Überfahrt von Deutschland nach Norwegen bleiben wir bei der Schiffserkundung unweigerlich im Spa-Bereich hängen, zu verlockend sind die Panorama-Sauna und der Outdoor-Whirlpool.

Dass wir dabei die Zeit übersehen und das inkludierte 4-Gänge-Mittagessen im Hauptrestaurant „Aune“ verpassen ist zum Glück nicht weiter schlimm. Im „Fredheim“ wird den ganzen Tag aufgekocht, hier kann man jederzeit und ohne Extrakosten vorbeischauen. Serviert werden Rentier-Hotdogs genauso wie Fishburger und frischer  Lachs. Das sanfte Dahingleiten übers Wasser verstärkt unsere Tiefentspannung, selten zuvor ist der Wechsel vom Arbeitsalltag in den Urlausmodus  so schnell gelungen wie hier. 

Über den Polarkreis

Am dritten Tag beginnt schließlich das wahre Expeditions-Feeling, von nun an geht es die norwegische Küste entlang über den Polarkreis bis hinauf zum Tor der Arktis. Rund eintausend Fjorde und unzählige kleine Inselchen säumen unseren Weg, Halt machen wir in malerischen Fischerdörfchen sowie hippen Küstenstädten. Vom kosmopolitischen Stavanger mit seiner Kulturszene führt uns die Route weiter über Molde und Kristiansund, vorbei am berühmten Torghatten – dem Berg mit dem Loch. Bevor wir die mächtigen Lofoten erreichen überqueren wir noch eine ganz spezielle Linie. Auf 66° 33′ nördlicher Breite liegt der Polarkreis, wer ihn passiert darf an Bord ein einzigartiges Ritual miterleben. Mit Eiswasser wird man „getauft“, anschließend gibt’s einen Löffel Lebertran – so will es die Tradition. 

Der nördlichste Norden

Die Lofoten strahlen in den Wintermonaten eine ganz eigene Magie aus. Die weiße Schneedecke nimmt den gewaltigen Bergwänden ihre Schroffheit und lässt sie sanft erscheinen. Den kleinen Fischerdörfchen, die wir erkunden, dienen sie als idyllische Kulisse. Nach einem Abstecher in den berühmten Trollfjord und einem Zwischenstopp zur Husky-Schlittenfahrt in Alta erreichen wir schließlich den nördlichsten Zipfel Europas. Am Nordkap weht uns zwar eisiger Wind um die Ohren, die heißen Waffeln im Besucherzentrum wärmen uns aber schnell wieder auf. Hier ist nun auch der Wendepunkt unserer Expeditionsreise, von jetzt an geht’s zurück Richtung Süden. Auf dem Programm stehen noch die quirlige Studentenstadt Tromsø, das geschichtsträchtige Narvik sowie das wunderschöne Bergen. Und mit ein bisschen Glück und Geduld noch ein paar weitere, magische Begegnungen mit dem Nordlicht.  


Infos zur Reise:

  • Kabinen: Egal ob in den Suiten mit bis zu 30m² Wohnfläche und eigenem Balkon, oder in den POLAR Außenkabinen mit rund 12m²: alle Unterkünfte auf der MS Otto Sverdrup sind nagelneu. Die  moderne, helle Gestaltung und smarte Raumlösungen sorgen auch in den kleineren Kategorien für heimelige Wohlfühl-Atmosphäre. Für die Wintersaison 2022/2023 sind die 15-tägigen Reisen ab 3.490€ pro Person buchbar, inkl. Frühstück, Mittagessen und Dinner. www.hurtigruten.de
  • Essen: Das „Aune“ ist das Hauptrestaurant am Schiff, das „Fredheim“ bietet den ganzen Tag über entspanntes Ambiente, und das „Lindstrøm“ ist das Gourmetrestaurant. Die meisten Lebensmittel, vor allem natürlich Fisch und Meeresfrüchte, werden täglich in den Häfen frisch an Bord gebracht und zu köstlichen 4-Gänge-Menüs bereitet. Die Weinbegleitung ist sowohl mittags als auch abends im Reisepreis inkludiert, Bier und anti-alkoholische Getränke ebenso. 
  • Nordlichter-Beobachtung: In den Wintermonaten stehen die Chancen auf die Sichtung der Aurora borealis in Nord-Norwegen so gut, dass Hurtigruten sogar allen Gästen ein Nordlicht-Versprechen gibt. Sollte es auf der gesamten Reise nicht erscheinen, gibt’s eine weitere Schiffsreise gratis!
  • Kayak und SUP: Zusätzlich zu den inkludierten und optionalen Ausflügen, die bei jedem Stopp angeboten werden, gibt’s auch noch ein zusätzliches Programm für Actionfreunde. Eingepackt in warme, wasserdichte Anzüge geht’s mit dem Kajak oder mit dem Stand-Up Paddle auch im Winter in malerische Fjorde. 

Infos zur Norwegen-Reise und zu anderen Expeditions-Zielen von Hurtigruten gibt’s auf www.hurtigruten.de 

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