KLM Royal Dutch Airlines

CEO Pieter Elbers verlässt KLM

KLM-Chef Pieter Elbers gibt den Chefposten bei der Fluggesellschaft ab. Allerdings lässt er sich damit noch Zeit.

Wie in einer Pressemitteilung von KLM zu lesen ist, haben sich der Aufsichtsrat von KLM und CEO Pieter Elbers darauf verständigt, dass Elbers am 01. Mai 2023 keine dritte Amtszeit als CEO & President von KLM antreten wird. Der Aufsichtsrat werde nun den Prozess für die Nachfolgesuche beginnen.

Abschied nach Jahrzehnten bei KLM

Elbers startete im Alter von 30 Jahren bei KLM, war elf Jahre im Vorstand, davon zwei Amtszeiten – mehr als acht Jahre – als CEO. "Er hat eine enorme Erfolgsbilanz hingelegt und eine Bedeutung für KLM", bilanziert auch der Aufsichtsrat. Daher sei es wichtig, eine reibungslose Übergabe durchzuführen.

"Ich bin sehr stolz auf dieses Unternehmen und seine wunderbaren Mitarbeiter. Gerade in diesen hektischen und schwierigen Zeiten bleiben sie die Stärke von KLM", sagt Elbers.

Elbers begann 1992 als Lademanager bei KLM und hatte im Anschluss etliche Führungspositionen in den Niederlanden und im Ausland bei der Airline inne. Im Jahr 2011 trat er als Chief Operating Officer in den Vorstand ein und wurde 2014 Nachfolger von Camiel Eurlings als KLM-Chef.

Von den eigenen Mitarbeitern hat Elbers stets Unterstützung erfahren. Zu Zündstoff hat in der Krise immer wieder die Zusammenarbeit mit Partner Air France geführt. Als Ben Smith als Chef die Führung der Gruppe Air France-KLM übernahm, wurde schnell deutlich, dass Elbers und er nicht auf derselben Wellenlänge sind. Die KLM-Mitarbeitenden setzten sich aber stets für ihren Chef ein, unterzeichneten sogar eine Petition für ihn und drohten bei Absetzung mit Streik.

Elbers ist 51 Jahre alt und wurde in Südholland geboren. Später studierte er an der Fontys University of Applied Sciences in Venlo, wo er einen Bachelor-Abschluss in Logistikmanagement erwarb. Anschließend absolvierte er einen Master in Betriebswirtschaft an der Open University of the Netherlands, zudem kann er Auslandsaufenthalte in New York City und Peking vorweisen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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