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Klimavolksbegehren

JETZT ein Zeichen setzen!

Ein starkes Zeichen für effektive Klimapolitik setzten heute die First Ladies der letzten Jahre: Doris Schmidauer, Margit Fischer und Margot Klestil-Löffler eröffneten HEUTE die Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren. Mit ihrer gemeinsamen Aktion wollen sie möglichst viele Gleichgesinnte anspornen, es ihne gleichzutun. In der Eintragungswoche von 22.-29. Juni haben die Österreicher DIE CHANCE ihre Stimme zu erheben und einzufordern, dass die Politik den Klimaschutz ernst nehmen muss. Auf jedem Gemeinde- bzw. Bezirksamt liegt das Klimavolksbegehren zur Unterschrift auf, von 22 .- 29. Juni. Online kann via Handy-Signatur unterschrieben werden.

Doris Schmidauer: "Voller Einsatz von uns allen gefordert!"

Auch künftige Generationen haben ein Recht auf einen lebenswerten Planeten. Die Bewältigung der globalen Klimakrise fordert den vollen Einsatz von uns allen. Jeder und jede kann einen Beitrag zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen leisten”, erklärt Doris Schmidauer, Unternehmensberaterin und Frau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ihre Motivation, die Anliegen des Klimavolksbegehrens zu unterstützen.

Margit Fischer: "Klimakrise ähnlich energisch bekämpfen wie Corona-Krise!"

Margit Fischer erhofft sich bei der Eindämmung der derzeit ungebremsten globalen Erderhitzung ein ähnlich energisches Vorgehen wie bei der Bekämpfung der Corona-Krise.

“Wir dürfen uns nicht täuschen: die Covid-19 Pandemie ist sehr gefährlich, schafft enorme Probleme und erfordert energische Schutzmaßnahmen. Aber noch viel gefährlicher und vor allem irreversibel ist der Klimawandel und gegen den helfen weder Impfungen noch Medikamente. Auch hier müssen wir handeln”, ruft Margit Fischer, Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer, zur Entschlossenheit auf.

Margot Klestil-Löffler: "Klimaschutz endlich als Normalität akzeptieren!"

Viel zu lange hat Klimaschutz in Österreich keine nennenswerte Rolle gespielt. Umso wichtiger erachtet es die Botschafterin Margot Klestil-Löffler jetzt, dass wir entschlossen handeln und Klimaschutz endlich als Normalität akzeptieren, zu der wir verpflichtet sind: “Wir müssen viel entschiedener gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlage auftreten. Wenn wir zu einem respektvollen Miteinander, Flora und Fauna miteingeschlossen, finden, wird Klimaschutz zu einem selbstverständlichen Bestandteil unseres Lebens werden”.

Klimavolksbegehren-Sprecherin Katharina Rogenhofer: "Mehrheitswillen im Land endlich in reale Politik gießen!"

Um breite Unterstützung für das Klimavolksbegehren (Eintragungswoche vom 22. bis 29. Juni) wirbt KVB-Sprecherin Katharina Rogenhofer: “Umfragen zeigen klar den Konsens in der Bevölkerung: die Mehrheit der Menschen in diesem Land will, dass beim Klimaschutz mehr vorangeht! Unsere Forderungen teilen auch unzählige Organisationen, Verbände und Unternehmen, Prominente und WissenschaftlerInnen. An Bekenntnissen und Ankündigungen in Politik mangelt es auch nicht. Doch die Umsetzung liegt in weiter Ferne: Klimaschutzmaßnahmen muss man noch mit der Lupe suchen. Die österreichischen Emissionen steigen weiter. Ein zukunftsfähiges Österreich kann es aber nur mit umgesetzter Klimapolitik geben. Dafür braucht es Druck aus der Bevölkerung."

Greenpeace: Klimavolksbegehren jetzt unterzeichnen - starke Stimme für den Klimaschutz ins Parlament tragen.

Die Umweltschutzorganisation fordert ein breites, strategisches Konzept für den Klimaschutz von der Regierung ein: sozio-ökologische Steuerreform, das endgültige Aus für klimaschädliche Subventionen, Verankerung von Klimaschutz in der Verfassung und die Einleitung einer unverzüglichen Verkehrs- und Energiewende, um Österreichs Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Denn dies braucht massive Investitionen in Infrastruktur und Fördermaßnahmen über die nächsten Jahrzehnte.

“Das Klimavolksbegehren ist relevanter und dringender denn je. Der nächste Hitzesommer steht vor der Tür und es gilt jetzt das Ruder herumzureißen und Österreich auf Klimakurs zu bringen”, appelliert Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace. “Wir sehen erste Schritte der Regierung in Richtung Klimaschutz - der große Wurf ist bis jetzt aber ausgeblieben. Dabei gilt es keine Zeit zu verlieren: Für ein klimaneutrales Österreich 2040 braucht es keine halbherzigen Einzelmaßnahmen sondern eine echte Transformation im Energie- und Verkehrsbereich. Das Klimavolksbegehren bietet den Österreicherinnen und Österreichern die Chance, ihre Stimme zu erheben und zu zeigen, dass sie sich mit einem Fleckerlteppich an Klimaschutzmaßnahmen nicht zufrieden geben und einen großen Kurswechsel in Richtung nachhaltiger Zukunft einfordern” so Duregger weiter.

GLOBAL 2000 ruft zur Unterstützung auf: Jetzt ein starkes Zeichen setzen!

Wir benötigen umfassende und langfristige Investitionen in den Klimaschutz, dabei hat die Ökologisierung des Steuersystems höchste Priorität.

"Die Klimakrise ist die größte Herausforderung der Menschheit. Unser Planet brennt. Wir haben nur mehr wenig Zeit, das Ruder herumzureißen. Wenn die Politik mutlos bleibt, ist ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft wichtiger denn je", betont Agnes Zauner, Geschäftsführerin von GLOBAL 2000. "Gehen Sie noch heute aufs Amt oder nutzen Sie die Handy-Signatur, aber setzen wir jetzt alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den Klimaschutz!"

Schon zuvor hatte GLOBAL 2000 Kritik daran geübt, dass die Eintragungswoche vom Innenministerium ausgerechnet in Zeiten des Corona-Ausnahmezustands gelegt wurde und damit die Durchführung eines erfolgreichen Volksbegehrens erheblich erschwert. Die Klimakrise verschärft sich hingegen kontinuierlich, während von der Politik die notwendigen Antworten auf sich warten lassen:

"Wir brauchen zusätzliche Investitionen in den öffentlichen Verkehr, erneuerbare Energien, thermische Sanierung und Heizkesseltausch von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr, und das langfristig. Gleichzeitig braucht es eine öko-soziale Steuerreform, die Arbeit entlastet und Kostenwahrheit bei fossiler Energie herstellt. So schaffen wir tausende Arbeitsplätze und beleben die regionale Wirtschaft", erklärt Zauner.

Mit Klimaschutz kann unsere Gesellschaft nicht nur unabhängig von fossilen Brennstoffen werden, sondern die Lebensqualität durch weniger Stau, Lärm und Schadstoffe deutlich erhöht werden. Gleichzeitig ist es wichtig, auf eine soziale Abfederung zum Beispiel durch Förderungen, einen Ökobonus bei der Steuerreform oder gezielte Umschulungsmaßnahmen zu setzen. Eine sozial gerechte Transformation („Just Transition“) muss jetzt vorbereitet werden, damit Planungssicherheit hergestellt werden kann. Investitionen in den Klimaschutz sind vielfach Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge:

Klimaschutz geht uns alle an. Unsere Öffis schützen unser Klima. Investieren wir in ihren Ausbau. Es braucht ein sozial-ökologisches Paket für Österreich, das unsere Gesellschaft sowohl beim Klimaschutz als auch in sozialen Bereichen weiterbringt. Wenn wir etwas aus der Corona-Krise gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass wir große Aufgaben gemeinsam lösen können“, sagt Zauner abschließend.

Prominente österreichische Starts melden sich zu Wort mit einer Flutwelle der Solidarisierung für den Klimaschutz unter klimavolksbegehren.at

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