Jamaika

Hotel-Boom trotz und gerade wegen Corona

Mitte April 2022 hatte Jamaika weitreichende Lockerungen der COVID-19 Bestimmungen beschlossen. Trotz der Herausforderungen der Pandemie boont das Investitionsklima. 

Seit 16. April müssen Besucher:innen keinerlei COVID-19-Test (PCR- oder Antigen-Test) mehr vorlegen. Auch das Tragen von Masken in geschlossenen öffentlichen Räumen ist auf der Insel nicht länger vorgeschrieben. Kurz zuvor waren bereits das Gesetz zum Katastrophenrisikomanagement sowie die Bestimmungen zu Ausgangssperren aufgehoben worden. Personen, die nach Jamaika einreisen möchten, müssen nun nur noch das C5-Formular der Einwanderungsbehörde/Zollbehörde ausfüllen, das online unter enterjamaica.com abgerufen werden kann sowie in Papierform auf dem Hinflug von der Flugzeug-Crew ausgeteilt wird. Personen, die positiv auf COVID-19 getestet werden, sind weiterhin dazu aufgefordert, sich zu isolieren.

Trotz der Herausforderungen, mit denen die jamaikanische Tourismusbranche während der Pandemie konfrontiert war, betonte Tourismusminister Edmond Bartlett, dass das Investitionsklima dennoch boomt und Jamaika gerade die größte Hotel- und Resort-Entwicklungsexpansion in einem einzigen Jahr erlebt. Insgesamt werden zwei Milliarden Dollar investiert, um in den nächsten fünf bis zehn Jahren 8.500 Zimmer in Betrieb zu nehmen und etwa 24.000 Teilzeit- und Vollzeitarbeitsplätze sowie mindestens 12.000 Arbeitsplätze für Bauarbeiter zu schaffen, so der Tourismusminister. 

Im Bau befinden sich derzeit das Princess Resort mit 2.000 Zimmern in Hanover, fast 2.000 Zimmer in dem Hard Rock Resort, das aus drei weiteren Hotelmarken besteht, und knapp 1.000 Zimmer, die von der Sandals- und Beaches-Kette in St. Ann gebaut werden.

Darüber hinaus wird die Hotelinfrastruktur durch das Viva Wyndham Resort mit 1.000 Zimmern nördlich von Negril, das RIU Hotel in Trelawny mit etwa 700 Zimmern, das Secrets Resort in Richmond St. Ann mit etwa 700 Zimmern und das Bahia Principe, das von seiner Muttergesellschaft, der Grupo Piñero aus Spanien, massiv ausgebaut wird, verstärkt.

Minister Bartlett brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass 90 % der geplanten Tourismusinvestitionen im Zeitplan geblieben sind, und bezeichnete dies als "ein großes Vertrauensvotum unserer Investoren in die Marke Jamaika".

Bis Ende 2023 wird die Zahl der Besucher, nach Bartletts Schätzung, in Jamaika voraussichtlich 4,1 Millionen erreichen, mit 1,6 Millionen Kreuzfahrtpassagieren, 2,5 Millionen Übernachtungsgästen und insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen.

visitjamaica.com

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