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Italien

Protest gegen Pläne zu Skiurlaub-Verbot

Pläne der italienischen Regierung bezüglich einer möglichen Schließung der Skipisten über die Weihnachtszeit als Maßnahme gegen die Coronapandemie hat in Italien zu heftigen Reaktionen geführt. Sechs norditalienische Regionen, darunter Österreichs Nachbarregionen Trentino Südtirol und Friaul Julisch Venetien, appellierten an die Regierung in Rom zum Verzicht auf ihre Pläne. Die Gefahr sei, dass die Wirtschaft in den Berggebieten in eine noch tieferen Krise stürze.

"Die Skipisten über die Weihnachtsfeiertage zu schließen, bedeutet, die Berggemeinden zum Tode zu verurteilen. Während man in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich Ski fahren wird, will die Regierung in Italien alles schließen. Dabei haben die norditalienischen Regionen Anti-Covid-Vorkehrungen für die Skianlagen entworfen, dank denen man in voller Sicherheit Ski fahren kann", betonte Massimo Sertori, Beauftragter für die Berggemeinden der Region Lombardei, am Montag.

Der Südtiroler Landeshauptmann, Arno Kompatscher, forderte ein Treffen mit der Regierung, um die Problematik der Skisaison zu diskutieren. Der Präsident der norditalienischen Region Venetien, Luca Zaia, urgierte eine europaweite Einigung in Sachen Wintersport. "Es wäre absurd, wenn die Skipisten bei uns geschlossen bleiben, während man in Saint Moritz ganz normal Ski fahren darf", sagte Zaia.

Die italienische Ski-Weltcupsiegerin Federica Brignone warnte vor katastrophalen Schäden, sollten die Skianlagen über die Weihnachtszeit geschlossen bleiben. "Zu Weihnachten muss man ein positives Signal senden und die Skipisten öffnen", forderte Brignone.

Anders sieht die Lage der italienische Vize-Gesundheitsminister Pier Paolo Sileri. "Das Coronavirus nimmt keine Rücksicht auf die Weihnachtszeit. Wir dürfen keine übereilten Schritte machen und zu früh alles wieder öffnen", warnte Sileri. Man dürfe nicht denselben Fehler wie im August machen, als sich viele Italiener in den Ferien angesteckt haben.

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