Indonesien

Reisekorridor für Südostasien gefordert

Der indonesische Präsident Joko Widodo hat die südostasiatischen Staaten zur Einrichtung eines Reisekorridors für die Länder der Region aufgefordert. Eine solche Maßnahme sei dringend notwendig, um durch Reiseverkehr und sicheren Tourismus die Wirtschaft in den ASEAN-Staaten wiederzubeleben, sagte der 60-Jährige am Montag vor Beginn eines Gipfeltreffens der Staatengemeinschaft.

"Da die Covid-19-Situation zunehmend unter Kontrolle ist, können Mobilitätseinschränkungen gelockert werden", fügte er hinzu. Indonesien hatte bereits im vergangenen Jahr einen ASEAN-Reisekorridor ("Asean Travel Corridor Arrangement") vorgeschlagen. Dies müsse nun so schnell wie möglich umgesetzt werden, so der Politiker.

Der weltgrößte Inselstaat empfängt seit Mitte Oktober wieder geimpfte Touristen aus 19 Ländern zum Urlaub auf Bali und den Riau-Inseln, darunter aus Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Staaten der Region wie Malaysia, Singapur und Thailand stehen aber nicht auf der Liste. In Indonesien und den meisten anderen ASEAN-Mitgliedstaaten sind die Infektionszahlen nach einer heftigen Welle seit Wochen rückläufig.

Der ASEAN gehören zehn Länder an, darunter Vietnam, Myanmar und die Philippinen. Indonesien ist der mit Abstand größte und einflussreichste Mitgliedsstaat. Der virtuelle ASEAN-Gipfel dauert von Dienstag bis Donnerstag.

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