IATA

Passagierverkehr weiter niedrig

Der internationale Dachverband der Fluggesellschaften hofft wegen der andauernden Coronapandemie auf das zweite Halbjahr. Im Februar sei der weltweite Passagierverkehr wieder um 89 % eingebrochen, teilte IATA mit. "Es gibt im aktuellen Umfeld noch keine Anzeichen einer Erholung", sagte der neue IATA-Chef Willie Walsh in einer Pressekonferenz. Dennoch gebe es Grund zum Optimismus für das zweite Halbjahr 2021.

"Wir sind zuversichtlich, dass sich der Passagierverkehr nach Aufhebung der Coronabeschränkungen stark erholen wird," sagte Walsh. Man solle im Hinblick auf die kommende Sommerurlaubssaison in Europa optimistisch bleiben. Es handelte sich um den ersten Medienauftritt von Walsh, seit er Anfang April die Führung des Airline-Verbands übernommen hat.

Die Coronareiseregeln müssen nach Ansicht des Airlineverbands IATA nach einem Rückgang der Pandemie so schnell wie möglich abgeschafft werden. Auflagen für Tests oder Impfzertifikate dürften nicht auf Dauer bestehen bleiben, sagte Walsh. Er spielte auch auf Vorschriften wie das Verbot von Flüssigkeiten an, die einst zur Terror-Abwehr eingeführt worden seien, heute aber wegen technischer Möglichkeiten nicht mehr nötig wären. "Sobald wir da durch sind, wollen wir, dass diese Einschränkungen dauerhaft aufgehoben werden", sagte Walsh bei seiner ersten Pressekonferenz in dieser Position.

Der irische Manager forderte Regierungen auf, schon jetzt die Wiedereröffnung des internationalen Flugverkehrs zu planen. "Airlines können nicht so einfach ihr Geschäft wieder hochfahren", sagte Walsh. "Da liegt noch viel Arbeit vor uns." Der IATA-Chef zeigte sich aber wegen des Fortschritts der Corona-Impfungen optimistisch, dass Europäer im Sommer wieder fliegen können.

Walsh war zuletzt Chef der Holding IAG, zu der British Airways und Iberia gehören. Er löste zum April den früheren Chef von Air France-KLM, Alexandre de Juniac, an der Spitze der IATA ab.

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