traveller als E-Paper

Der traveller erscheint nun im 14tägigen Rhtythmus auch im modernen E-Paper Format. Registrierten Newsletter-Empfängern wird das E-Paper automatisch per E-Mail zugesandt. Als exklusive Serviceleistung steht DAS TOURISTIK TELEFONBUCH als Blätter-pdf sowie zum Download zur Verfügung.

IATA

Größter Flugpassagier-Rückgang seit dem 11. September

Die Zahl der Flugpassagiere ist durch die Coronavirus-Pandemie weltweit so drastisch eingebrochen wie seit dem 11. September 2001 nicht mehr. Im Februar sank die Nachfrage in der privaten Luftfahrt im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 14 %, wie die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) am Donnerstag mitteilte.

Die Fluggesellschaften seien im Februar "von einem Vorschlaghammer namens Covid-19" getroffen worden, erklärte IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac unter Verweis auf die vom Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19. In Asien ging die Zahl der Flugpassagiere demnach im Februar bereits um 41 % zurück.

Die Coronavirus-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf den Luftverkehr. Wegen der Grenzschließungen und weltweiten Reisewarnungen bleiben zahlreiche Flugzeuge am Boden. Die IATA verzeichnete für die Monate März bis einschließlich Juni je nach Streckenlänge einen Rückgang der Buchungen um 40 bis 60 % im Vergleich zum Vorjahr. Die europäischen Flughäfen gehen für das erste Quartal 2020 von einem Rückgang beim Passagieraufkommen um 67 Mio. Fluggäste aus.

Die Deutsche Flugsicherung erwartet nur eine langsame Erholung des Flugverkehrs nach der Coronakrise. Heuer würden nach einem Planungsszenario im monatlichen Vergleich keine 80 Prozent der Vorjahreswerte mehr erreicht, erklärte DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle am Donnerstag in Langen bei Frankfurt. Auch im kommenden Jahr werde man das Niveau von 2019 mit 3,334 Mio. kontrollierten Flugbewegungen nicht mehr sehen, sondern möglicherweise nur 85 % davon.

Derzeit kontrollieren die deutschen Lotsen wegen der zahlreichen Flug- und Einreisebeschränkungen nur rund 15 % der üblichen Verkehrsmengen. Scheurle rechnet damit, dass die Verkehrsflüge ab Mai wieder langsam ansteigen. Für das Gesamtjahr ergebe sich daraus eine Halbierung des Flugverkehrs im Vergleich zu 2019. Mittelfristig gehe er von einem Rückgang bei den Geschäftsreisen aus. Die Flaute werde besonders kleinen Flughäfen wirtschaftliche Probleme bereiten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter

Mit nur einem Klick zur Anmeldung für Newsletter und E-Paper. Immer up2date in der Touristik mit dem traveller.

Anzeige

Aktuelles E-Paper

Wir sitzen alle im selben Boot!

Touristik Telefonbuch 2019

Anzeige
Anzeige