IAG

Tief in roten Zahlen

Die Reisebeschränkungen wegen der Coronapandemie haben bei der British-Airways-Mutter IAG auch im zweiten Quartal tiefrote Zahlen hinterlassen. Mit 981 Mio. Euro fiel der Nettoverlust immerhin noch fast halb so hoch aus wie zu Beginn der Pandemie ein Jahr zuvor.

Während British Airways und die irische Konzerntochter Aer Lingus stark unter den coronabedingten Restriktionen ihrer Heimatländer litten, lief es bei den spanischen Konzern-Airlines Iberia und Vueling ein ganzes Stück besser. Die IAG-Aktie startete mit einem deutlichen Verlust in den Handelstag.

Im zweiten Quartal beförderten die IAG-Gesellschaften nur knapp 5,5 Millionen Passagiere, rund 83 % weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorcoronajahres 2019. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2020, in dem der Flugverkehr infolge der Pandemie weitgehend zusammengebrochen war, konnte der Konzern seinen Umsatz um 77 % auf 1,2 Mrd. Euro steigern. Um die Krise zu überstehen, hat sich IAG frisches Geld in Milliardenhöhe von Anlegern besorgt. Ende Juni verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben über flüssige Mittel in Höhe von 10,2 Mrd. Euro.

IAG halte sich bereit, um bei einer Aufhebung von Reisebeschränkungen von einer anziehenden Ticketnachfrage profitieren zu können, erklärte IAG-Chef Luis Gallego. Dies zeige sich in den jüngsten Ergebnissen von Iberia und Vueling: Ihnen seien die weniger harten Reisebeschränkungen in Spanien und Lateinamerika zugutegekommen. Zudem begrüßte Gallego die angekündigten Erleichterungen für vollgeimpfte Flugreisende aus der Europäischen Union und den USA. Eine Prognose für das Jahresergebnis von IAG wollte er wegen der großen Unsicherheiten aber weiterhin nicht abgeben.

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