Homeoffice-Book III

Schreiben Sie bitte mit!

Die traveller Redaktion schlägt mit heutigem Tag erneut das Homeoffice-Book auf, in das wir erstmals am 16. März 2020 – Sie erinnern sich, das war der Tag, als Österreich erstmals zusperrte und mit großen Ambitionen und ebensolcher Hoffnung auf ein sehr kurzes Pandemie-Abenteuer in den ersten Lockdown ging – viel über Gefühle, Gedanken und Gelächter rund um Mr. C schrieben. Das tun wir auch jetzt, zumindest für die nächsten 15 Tage wieder, nur diesmal gemeinsam mit Ihnen.

„Wir erleben gerade eine besonders herausfordernde Zeit, in der aktuell nur eines gefordert ist: ABSOLUTER ZUSAMMENHALT AUF DISTANZ. Klingt schräg und ist es auch, aber es ist das EINZIGE probate Mittel, um bald wieder zur Normalität zurückzukehren. Daher auch unsere dringende Bitte: #stayhome.“ Das stand im allerersten Homeofficebook-Eintrag zu lesen und daran hat sich eineinhalb Jahre später eigentlich nicht wirklich viel geändert. Oder doch? Wir haben, oder besser, hätten nämlich jetzt wirklich ein probates Mittel, um aus der verflixten Corona-Sackgasse rauszukommen. Nein, es ist kein Entwurmungsmittel aus der Tiermedizin und auch kein Chlordioxid-Desinfektionsmittel aus den Hexenküchen experimentierfreudiger „Weltpolitiker“, sondern eine medizin-wissenschaftlich fundierte, simple Impfung, die uns seit Anfang des Jahres zur Verfügung steht. Wenn, ja wenn … damit bin ich auch schon mitten drinnen im ersten Eintrag unserer Homeofficebook-Fortsetzung, die einzig und alleine von positiven und verbindenden Geschichten getragen werden soll. Dazu möchte ich Sie einladen, mitzuschreiben. Schicken Sie mir bitte Ihre besonderen Ideen, Initiativen, Aktionen oder Empfehlungen rund ums Reisen, Wohlfühlen und Genießen, mit denen Sie in Ihrem Unternehmen versuchen, dem Lockdown und der Krise ein Schnippchen zu schlagen. Ich freue mich auf Ihre digitale Post an: b.charwat@julieundich.at

Weil, und Ihnen geht es sicher nicht anders: Wir haben die Nase gestrichen voll von negativen, aggressiven, destruktiven, agitierenden, gehässigen, geringschätzenden und böswilligen Rülpsereien und überhaupt von dem, der uns diese dicke Suppe eingebrockt hat. Also drehen wir den Spieß einfach um und befassen wir uns doch lieber mit den schönen, lust- und genussvollen, aber auch der stillen Zeit entsprechenden, berührenden Dinge des Lebens. Und glauben Sie mir, die Spielweise des schönen Lebens ist fruchtbarer, als jener morastige Acker, auf dem jetzt viele meinen, ihren Frust anbauen zu müssen.

Nichts von all dem, was der Wirtschaft und jedem Einzelnen in den letzten eineinhalb Jahren das Leben erschwerte und uns alle ziemlich runterzieht, werden Sie im Chapter III des Homeoffice-Books lesen. Nichts von vollmundigen Politik-Versprechen und deren mangelhaften Umsetzungen und Erfüllungen. Nichts von Umsatzausfall und Fixkostenzuschuss, von Ausfallsboni und Überbrückungshilfen. Nichts von Vereinsamung und kaputten Generationen, von verlorenen Jahren und geschundener Jugend. Nichts von Homeschooling, Präsenzunterricht, Dauertesten und Maskentragen. Nichts von Hass und Hetze gegen alles und jeden und auch nichts über krude Verschwörungstheorien, hanebüchenen Impfspekulationen und seltsamen Immunbehandlungen, von diktatorischen Spekulationen und dem Gefasel von Freiheitsberaubung. Nichts darüber, wer die Guten und wer die Bösen, wer die Gescheiten und wer die Doofen sind. Auch nichts über politisches Kalkül und sturem Egoismus dem Machterhalt zuliebe oder doch nur großem Dilettantismus und einer Polit-Performance, die nicht einmal Maturaniveau entspricht. Einzig, die Sache mit dem kleinen Piecks in den Oberarm können und werden wir nicht ignorieren, denn der ist alternativlos und unser aller Türöffner in ein normale(res), in jedem Fall aber wieder freieres und selbstbestimmteres Leben.

„Wir schaffen das, GEMEINSAM!“, sagte Bundespräsident Alexander van der Bellen anlässlich des ersten Lockdowns und an dieser simplen und doch so schwierig umzusetzenden Botschaft hat sich auch in der vierten Auflage des zugesperrten Österreichs nichts geändert.

Bitte gehen Sie impfen und bleiben Sie gesund. #stayhome

Das ORF-Friedenslicht als symbolischer Begleiter

Seit 1986 fliegen Austrian Airlines auf Initiative des ORF Landesstudios Oberösterreich das „ORF-Friedenslicht“ von Tel Aviv nach Wien, gerade in Krisenzeiten kommt diesem weihnachtlichen Friedenssymbol eine ganz besondere Bedeutung bei. Steht es doch für das Verbindende und Gemeinsame, was vom Entzünden in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem bis zur Übergabe in Wien nicht deutlicher zum Ausdruck kommen könnte. Heuer entzündete die neunjährige Rianna aus Bethlehem das ORF-Friedenslicht in der Geburtsgrotte. Anschließend wurde das kleine Licht in Tel Aviv an die Austrian Airlines Crew sowie den Sicherheitsbeauftragten Wolfgang Kerndler übergeben, die es unter ständiger Beobachtung und höchsten Sicherheitsvorkehrungen mit dem Flug OS 860 am 21. November sicher von Tel Aviv nach Wein brachten. Wo es der elfjährige Tobias und engagierter Jungfeuerwehrmann aus Kirchham schon mit großer Spannung erwartete. Anschließend wurde das „ORF-Friedenslicht“ ins ORF-Landesstudio gebracht bzw. an Bord von Austrian Airlines weiter nach New York und Montreal geflogen.

Ihr Friedenslicht für den Heiligen Abend kann traditionell am 24.12. ab 08:00 Uhr in allen ORF-Landesstudios, bei vielen Dienststellen des Roten Kreuzes und Freiwilligen Feuerwehren, in vielen Pfarren aber auch an Bahnhöfen der ÖBB abgeholt werden. Infos dazu unter lichtinsdunkel.orf.at/orf-friedenslicht

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