Homeoffice-Book II

Day 11 – Stopp Corona mit der App

Sie sind informativ, hilfreich und nützlich, sie sind kurzweilig, unterhaltsam, spielerisch, musikalisch und sportlich und sie können gerade, wenn es um die allgemeine Gesundheit und Sicherheit geht, wertvolle Dienste leisten. Kurzum, Anwendungssysteme für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme, Mobile App oder einfach nur App genannt, sind, am Handy immer dabei, zu unverzichtbaren Alltags-Helferleins geworden. Die "Stopp Corona"-App ist so ein unverzichtbares Helferlein, das nichts kostet, aber effizient und sicher „arbeitet“, wenn man es denn lässt. Denn App scheint im allgemeinen Verständnis und in der öffentlichen Wahrnehmung nicht gleich App zu sein. Eine seltsame Geschichte …

Wie viele Apps haben Sie eigentlich auf Ihrem Handy und wie viele davon nutzen Sie täglich? Sicher einige, angefangen bei Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn, twitter, Google+, Apple.net und natürlich WhatsApp und Messenger. Denn ohne diese beiden geht in der heutigen Kommunikation sowie nichts mehr. Und wahrscheinlich machen Sie’s wie ich und ganz viele andere auch, sie klicken sich beim ersten Morgenkaffee von einer Nachrichten App zur anderen, denn kaum eine heimische und schon gar nicht internationale Tageszeitung sowie renommierte Newskanäle haben heute keine mobile App. Sie gehören einfach zum Standard-Informationsangebot dazu. Für Ihre Kinder – vielleicht auch für Sie – zählt hingegen das enorme Angebot an nicht immer pädagogisch wertvollen und psychologisch gesunden Spielen zum Objekt der Begierde und wenn nicht Homescapes, Bubble Witch Saga, Flip Master, Clash-Royale oder Sore Hero – die aktuell beliebtesten App-Spiele – gezockt wird, dann wird „gespotifyed“. Mit dem Zugriff auf Millionen von Songs und Podcasts wird hier in der Endlosschleife gestreamt – die persönlich erstellten Playlists liefern die aktuell favorisierten Tracks. Zwischendurch wird noch geshoppt, jetzt, in diesen eingeschränkten Zeiten, noch um einiges mehr. Interessantes zeigt hier etwa eine statista Erhebung aus dem Oktober – also nicht im harten Lockdown: Da war nämlich „heyOBI: DIY-Projekte mit OBI“ mit rd. 80.152 Downloads im Google Play Store die meist frequentierte Shopping-App, gefolgt von „willhaben“ (37.28). Erzfeind „Amazon Shopping“ landete mit (23,52) auf Platz sieben gefolgt von Zalando (18,62), Lidl Plus rangiert in dieser Erhebung als einziger Lebensmitteldiskonter an zehnter Stelle (13,88).

Auf meinem Handy befinden sich einige der genannten Apps und noch ein paar mehr. So parke ich ausschließlich über die mobile Handypark App, ich nutze Google maps und bin ein überzeugter Internetbanker. Früher, also im letzten Leben als wir noch reisen konnten, waren auch Apps von Airlines, hier besonders von Austrian, hochfrequentiert und als Autofahrer gehört natürlich auch das ÖAMTC-Helferlein zur mobilen Standard-Ausrüstung. Mein Mobilfunkanbieter versorgt mich ebenfalls laufend per App mit allem, was ich wissen muss oder auch nicht und Adobe Scan leistet hilfreiche Dienste im Homeoffice. Natürlich bin ich auch JÖ, Ö3 und SCS User, ich spiele dann und wann eine Partie Solitär oder Blockudoku und ich habe auch die Apotheken- und Stadt-Wien-App downgeloaded. Und bin mir bewusst, dass ich durch die Nutzung all dieser Applikationen im Netz zu einem offenen Buch geworden bin. So wie Sie auch, der Sie ein „Apper“ sind.

Ach ja, ich bin auch ein "Stopp Corona"-App User – und zwar seit der ersten Stunde – und damit also eine der rd. 1.5 Millionen Österreicher, die diese wirklich wichtige Anwendung am Handy haben. Und fühle mich weder beobachtet, verfolgt noch in meiner persönlichen Freiheit eingeschränkt. Da sind Facebook, Google & Co die „gefährlicheren“ Kandidaten. Weder der Mossad, der russische FSB, FBI, CIA, NSA, MI6 und auch nicht die Lustigen von unserem BVT standen bis dato vor meiner Haustüre und sollte James Bond wirklich mal klopfen, dann bedanke ich mich bei der "Stopp Corona"-App fürs erfolgreiche Contact Tracing. Denn das ist die einzige Aufgabe der vom Roten Kreuz entwickelten App, mittels „digitalem Handshake“ werden physische Begegnungen anonymisiert und automatisch gespeichert. Nicht mehr und nicht weniger, wer sich davor fürchtet, hat auch Angst vor dem berühmten eigenen Schatten.

Laden Sie daher bitte noch heute die "Stopp Corona"-App auf Ihr Handy und helfen Sie mit, die Kontaktverfolgung zu erleichtern. Im Sinne von uns allen!

Bleiben Sie weiter gesund und bitte noch ein bisserl #stayhome.

Quelle: statista.com, Zahlen in 1.000 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/689891/umfrage/beliebteste-shopping-apps-im-google-play-store-nach-downloads-in-oesterreich/)

Info-Hotlines

Rotes Kreuz Stopp Corona App: www.roteskreuz.at/index.php?id=67933

Corona Testzentrum Mariahilfwww.check-corona.at
Infos/Anfragen per E-Mail: office@check-corona.at

Österreichische Online Shopping-Plattformenwko.at/regionaleinkaufen 

Kaufhaus Österreich: https://www.kaufhaus-oesterreich.at/alle-produktkategorien.html

Coronavirus-Hotline der AGES: 0800 555 621
Telefonische Gesundheitsberatung: 1450
Hotline des VKI zu reiserechtlichen Fragen: 0800 201 211
AK/ÖGB-Hotline zu arbeitsrechtlichen Fragen: 0800 22 12 00 80
Wirtschaftskammer: 0590900 4352

Rotes Kreuz: www.roteskreuz.at/home

Außenministerium - Online-Registrierung: www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/auslandsservice

WKO_Info-Service für Betriebe: www.wko.at/corona

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