Hard Rock Hotel Davos

Ein Hotel mit hundertprozentiger  Auslastung – wo gibt es sowas?

Das Hard Rock Hotel Davos hat offenbar mit dem Leitsatz „Authentische Erfahrungen zu schaffen, die begeistern“ die richtige Strategie in Krisenzeiten gefunden. Hier ist der Himmel für Rocker.

Davos ist eine Stadt mit Weltruhm. Vormals als Magnet für gutsituiertes Publikum, das in den hohen Bergen der Schweiz Genesung und Ruhe auch in den Kriegsjahren suchte, später als immer beliebter Ort für Skibegeisterte und nicht zuletzt als Gastgeber vom des World Economic Forum - jener Veranstaltung, die jedes Jahr über 3.000 Teilnehmer zusammenbringt, die über die Zukunft unserer Welt diskutieren und mitentscheiden.

Das breite Portfolio an Hotels, vom legendären Schatzalp, das Thomas Mann für sein Werk „Der Zauberberg“ inspirierte und eine Pilgerstätte für Nostalgiker geworden ist über kleinere und größere gutgeführte Häuser, bis zum 2018 eröffneten Hard Rock Hotel Davos, das erste auf dem europäischen Festland.

Das Konzept des Konzerns Hard Rock International mit Hotels, Casinos, Rock Shops, Live-Performance-Venues und Cafes an 253 Standorten in 68 Ländern der Welt ist überall gleich: Der Gast taucht in der Welt des Hard Rocks ein, so ist es auch in Davos. Vor dem Eingang stimmen zwei gegenübergestellte Gitarren für das ein, was einen drinnen erwartet: Musik überall.

An der Wand vor der Rezeption glänzt ein Zitat von Led Zeppelin, hinter der Rezeption hängen vier Gitarren, eine Bluse mit Flügelärmeln von Björk ist in einer Vitrine ausgestellt. Kleine Tafeln erläutern das who is who, wobei wie es scheint kennt sich das Publikum, vorwiegend junge und junggebliebene Pärchen und Familien, bestens aus.

Zuerst Nonnen, jetzt Rocker

Das Kerngebäude des 4-Sterne-Superior-Hotels in Davos ist als Sanatorium eines Nonnenordens 1860 entstanden, später aufgelassen, als Hotel umgebaut und erweitert und seit vier Jahren ein Teil des Hard Rock Imperiums, mit 94 Hard Rock-gestylten Zimmern, Suiten und Appartements – im Hard Rock Stil in weiß, grau, schwarz und gelb möbliert – ein Erkennungszeichen des Konzerns. Und überall spielt Musik – dezent angenehm, im Lift Tina Turner, an der Bar Ella Fitzgerald. Mit dem exklusiven "Sound of your Stay"-Programm können die Gäste eine Fender Gitarre oder einen Crosley Player samt Verstärker, Kopfhörer und Videokurs kostenfrei auf das Zimmer bestellen und private Jamsessions genießen.

Das Hotel ist Hard Rock-mäßig durch und durch gestylt, auf großen Leinwänden erscheinen Musikidole, an den Wänden im Restaurant "Sessions" sind auch andere Blickfänge ausgestellt - einige von den 86 000 Memorabilien, die der Konzern in bestimmten Intervallen unter den Cafés, Hotels und Casinos austauscht. Den Anfang der Kollektion setzte eine Gitarre von Eric Clapton. Diese Kultstücke - etwa ein blaues Seidenhemd von Elvis Presley, ein mit Pailletten bestickter Pullover von Michael Jackson, eine rote Gitarre von George Harrison, werden bewundert und fotografiert, als Erinnerung an den Besuch, genauso wie die Mitbringsel, gekauft im Rock Shop im Hotel.

Rock and Roll ist allgegenwärtig, eine Gitarre schmückt sogar das Frühstücksbuffet. Rockig ist auch die Menükarte mit internationalen Gerichten und modernen Klassikern, die man zu Mittag oder am Abend genießen kann. Empfohlen wird auf jeden Fall eine Reservierung, da Sessions auch unter den Einheimischen ein sehr beliebtes Lokal ist – mit lässiger Atmosphäre und gutem Essen. Echt pumpvoll wird es aber am Wochenende, da hier freitags und samstags Abendkonzerte bei freiem Eintritt stattfinden.

Abrocken in der Kapelle

Für Events bietet das Haus charmante Räumlichkeiten an: eine Kapelle, die früher die Klosterschwestern für das christliche Gebet brauchten, wurde entweiht und das charmante Chapel mit einzigartigem Ambiente wird für Hochzeiten, elegante Partys, Events jeder Art sehr gerne gemietet. Genauso wie der Heaven am Dachboden der Kapelle, ehemaliges Büro des Pfarrers, der Platz für Feste im kleineren Rahmen bietet. Drei Konferenzräume im Erdgeschoss runden das Angebot ab.

Die Rooftopbar The 5th, die im Freien eine herrliche 360-Grad Aussicht über Davos offenbart und sowohl im Sommer, als auch im Winter für Events jeder Art ein idealer Ort darstellt, verschafft jedem ein großartiges Dachterrassenerlebnis. Die Lobbybar GMT +1 ist besonders bei den Abendkonzerten beliebt.

Im modernen und sehr ästhetisch gestylten Rock Spa, kann man den sportlichen Tag angenehm ausklingen lassen, wem der Sport zu wenig war, dem steht ein "Body Rock"-Fitnesscenter zur Verfügung.

Und für Gäste, die im Hotel und zugleich in den eigenen vier Wänden sein wollen, beherbergt der Komplex 15 luxuriös-rockig ausgestattete Residenzen, einige von denen noch zu haben sind – durch das „to buy-and-let“-Prinzip. Sie können auch von Bürger anderer Länder erworben werden, was sonst in der Schweiz nicht erlaubt ist.

Gastgebercharme aus Wien

In allen Bereichen wird man von einem freundlichen und hilfsbereiten Personal betreut. Menschen  aus über zehn Ländern der Welt – von Asien bis Lateinamerika – bestens zusammengespielt und professionell, sorgen dezent um jeden Gast. Über 70 Mann zählt diese Legierung verschiedener Nationalitäten, die eine 100-prozentige Auslastung des Hotels in den Wintermonaten sichert. General Manager ist der gebürtige Wiener Florian Walther.

Im vorigen Jahr wurde dem Hard Rock Hotel Davos „Swiss Location Award“ in der Kategorie „Ausgezeichnete Hochzeitslocation“ von der Vereinigung der Schweizer Eventlokale verliehen. Auch im Vorjahr hat „Connoisseur Circle“ das Hotel als bestes in der Kategorie „Design und Boutiquehotels“ eingestuft.

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