Grüner Pass

Austausch mit Deutschland

Im Austausch mit dem deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn spricht Tourismusministerin Elisabeth Köstinger angedachte Öffnungsschritte und Erleichterungen in der Mobilität mit dem Nachbarstaat an. 

Die Wiederherstellung der Reisefreiheit ist für Österreich entscheidend. Einheitliche EU-weit gültige Regeln sind dafür notwendig und machen den Grünen Pass zum idealen Instrument für eine rasche Umsetzung.

Am Dienstag, dem 11.05.2021, fand deshalb ein digitales Zusammentreffen zwischen Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und dem deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn statt. Dabei wurde sich über angedachte Öffnungsschritte und Erleichterungen in der Mobilität, sowie über den Stand der Umsetzung des Digitalen Grünen Passes ausgetauscht. Ziel ist, dass der digitale Pass ab Sommer in ganz Europa eingesetzt werden kann und die Zertifikate mit den QR-Codes, die nachweisen, ob man getestet, geimpft oder genesen ist, überall lesbar und gültig sind.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger„Der regelmäßige Austausch mit unserem Partner und Nachbarn Deutschland ist mir sehr wichtig. Gerade deutsche Urlaubsgäste sind für uns ein großer Faktor. Viele Stammgäste kommen seit Jahren nach Österreich und freuen sich schon darauf, wieder ihren Urlaub bei uns verbringen zu können. Daher habe ich den Austausch mit Gesundheitsminister Spahn initiiert, um gegenseitige Bedenken am Weg zum Grünen Pass auszuräumen. Nur gemeinsame Lösungen werden uns in eine sichere Sommersaison 2021 bringen.“

Klar ist, dass es für die Sommersaison 2021 eine EU-weite Anerkennung und Nutzung des Grünen Passes braucht, um die Reisefreiheit möglichst wieder herstellen zu können. Aktuell laufen auf EU-Ebene die sogenannten Trilogverhandlungen. Sollte eine Einigung auf EU-Ebene für den Sommer nicht absehbar sein, wird Österreich bilaterale Einigungen mit anderen Staaten schließen.

In Deutschland erhalten aktuell Menschen, ie gegen Covid-19 geimpft oder von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind, erhalten seit vergangenem Wochenende in Deutschland bestimmte Erleichterungen. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen des Infektionsschutzgesetzes gelten für sie z.B. nicht. Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Ausgenommen davon sind Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

„Wer getestet, geimpft oder genesen ist, soll vereinfacht reisen können. Mit dem Digitalen Grünen Pass wird das EU-weit möglich sein. Aktuell befinden wir uns noch in den Verhandlungen zu den Details. Wir brauchen eine Lösung, die praktikabel ist für Mitarbeiter und Gäste. Sollte eine Einigung auf EU-Ebene für den Sommer nicht absehbar sein, wird Österreich bilaterale Einigungen mit anderen Staaten schließen“, so Köstinger abschließend.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter

Mit nur einem Klick zur Anmeldung für Newsletter und E-Paper. Immer up2date in der Touristik mit dem traveller.

Anzeige

Aktuelles E-Paper

Anzeige
Anzeige