GlobeAir

Zuwachs für 2021 erwartet

Seit Ausbruch der Pandemie in Europa hat ein Segment der Bedarfsluftfahrt besondere Resilienz gezeigt und ist entgegen dem allgemeinen Trend der Luftfahrt seit Juni 2020 besonders stark gewachsen. Das österreichische Charter-Unternehmen GlobeAir erwartet für 2021 einen Zuwachs von bis zu 20 % bei den Buchungen gegenüber dem Vorjahr.

Die Sorge der Flugpassagiere vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus und das stark reduzierte Angebot der klassischen Airlines führen weiterhin zur steigenden Nachfrage bei Privatjet Anbietern. Immer mehr Personen und Unternehmen nutzen den Service von Entry-Level-Jets innerhalb Europas für Geschäftsreisen aber auch für private Trips.

Die Luftfahrt verzeichnete im Jahr 2020 ein Minus von 55 % Flugvolumen bei den kommerziellen Fluglinien. Die Bedarfs-Luftfahrt konnte ihren Zuwachs vor allem durch die drei Faktoren Bio-Security, Converter und Downgrader sichern. Zu den sogenannten Converter zählen üblicherweise Geschäftsreisende, als Downgrader bezeichnet man bisherige Nutzer von Privatjets, welche jetzt statt den größeren eher luxuriösen Jets die kosteneffizienten Entry-Level Kategorie bevorzugen. 

"Im letzten Jahr hatte GlobeAir so viele neue Kunden wie noch nie gewonnen und eine Steigerung um 89 % erzielt. Auch um den Jahreswechsel wurde ein zweistelliges Wachstum der Anfragen verzeichnet, für Dezember 2020 waren es rund + 24 % und im Jänner 2021 waren es beachtliche + 17 %. Diese positive Entwicklung setzt sich aktuell im Februar ähnlich fort. Ein Großteil dieses Zuwachses setzt sich aus Converter und Downgrader zusammen", sagt Jonathan Berdoz, VP Marketing & Sales GlobeAir. 

Vorausblickend sieht der Trend für die Luftfahrtindustrie weiterhin kein schnelles "return-to-normal-operations" für 2021 vor. Aktuelle Prognosen sprechen von einer nachhaltigen Erholung frühestens nach 2024. 

"Die zivile Luftfahrt ist nachhaltig schwer getroffen. Viele Airlines haben und werden sich weiter hoch verschulden. Große Fluglinien wie Lufthansa werden regionale Airports in nächster Zeit vernachlässigen, da diese zuerst ihre Hubs wieder in die Höhe bringen müssen. In Linz etwa wird ein comeback der Lufthansa wohl nicht vor Juni stattfinden", ist Kurt Hofmann, Luftfahrtexperte Hofmann Aviation überzeugt. 

Für die Zukunft sieht GlobeAir daher große Chancen den europäischen Markt zu bedienen. Mit einem Serviceprodukt sehr nahe am Business-Class Ticket profitieren Kunden von vielen Vorteilen wie Effizienz, zeitliche Flexibilität, Sicherheit und Privatsphäre. Das Unternehmen erwartet ab Ostern 2021 eine Fortsetzung der bisher verzeichneten positiven Nachfrage. Für ausgewählte Premium Hotspots wie Sardininen, Korsika, Balearen und die Cote d'Azur bietet sich in diesem Jahr eine vielversprechende Buchungsrate. Parallel bereitet sich das Unternehmen auf eine Flottenerweiterung mit dem gleichen Modell vor, sollte die gesteigerte Nachfrage langfristig sein. 

"Wir starten nach den herausfordernden Ereignissen des Vorjahres mit Optimismus ins Jahr 2021 ein. Mein gesamtes DreamTeam und ich sehen die Zukunft sehr positiv und sind bemüht das Beste daraus zu machen sowie motiviert wieter organisch zu wachsen. Wir sind überzeugt, dass wir stärker aus dieser Krise kommen und viele neue Ideen unserers Projekt-Pools in die Realität umsetzen werden. Wir konnten hier auch eine erhöhte Nachfrage für Möglichkeiten eines CO2-Kompensations-Programms für die Privatjet-Flüge von Großunternehmen und Athleten erkennen", sagt Bernhard Fragner, CEO GlobeAir. 

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