gbk

Senioren als Klimaschützer

Nicht nur junge Menschen setzen sich für den Klimaschutz ein – auch die Generation 60+ leistet ihren Beitrag und benutzt den Bus als klimafreundlichere Reisealternative zu PKW und Flieger.

„Rund 50 % der Touristen, die mit dem Bus in den Urlaub reisen, gehören zur Generation 60+“, stellte Hermann Meyering am Dienstag, 14. Januar 2020, auf der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) in Stuttgart fest. Von den 14- bis 29-Jährigen benutzen ihn lediglich 13 % für Reisen.

Mit nur 32 Gramm Kohlenstoffdioxidausstoß pro Personenkilometer schneidet der Bus in der Ökobilanz deutlich besser ab als Bahn, Flieger und Pkw.

„Zwar hat die Politik auf die Ängste junger Menschen vor einer überhitzten Erde und ihre Schulstreiks reagiert“, erklärte Hermann Meyering auf der Tagung seines Verbandes am Rande der Urlaubsmesse CMT. „Doch dabei wird der Beitrag, den die Bustouristik zum Klimaschutz leisten könnte, konsequent ignoriert“, kritisierte der gbk-Vorsitzende. „Dafür bekommt die Bahn, die den Anforderungen an eine moderne Mobilität in Deutschland ganz offensichtlich nicht gewachsen ist, Steuergeschenke und Subventionen in Milliardenhöhe.“

Auch ohne Elektromobilität ist der Dieselbus eine ökologische Alternative zum Chaos auf Bahnhöfen und Flughäfen. Und weil ein Reisebus rund 30 Pkw ersetzt, trägt er zur Entlastung von Autobahnen und Metropolen bei.

„Diese Fakten verleihen unseren politischen Forderungen nach einem Abbau von bürokratischen und finanziellen Belastungen der Bustouristik wie der Ökosteuer sowie dem vollen Satz der Mineralölsteuer oder Fahrverboten in Umweltzonen zusätzliches Gewicht“, betonte Meyering.

Weitere Infos unter www.buskomfort.de 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Touristikkalender

Alle Termine der Branche auf einen Klick.

Add to Calendar

Aktuelles E-Paper

Anzeige
Anzeige