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Gastbeitrag

PRIMA REISEN sagt Danke und schnürt Maßnahmenpaket

Mit einer bewegenden und ehrlichen Danksagung informiert PRIMA REISEN Kunden und Kollegen über die aktuelle Situation und das neue Maßnahmenpaket GET UP 2022 – ein Entscheidungspaket, das u.a. eine Reduktion der Mitarbeiter um die Hälfte und die Schließung der Zentrale in der Wiener Fillgradergasse nach sich zieht. Jedoch, so PRIMA REISEN Geschäftsführer, Dominik Sengwein, stehen die wirklich großen Herausforderungen mit 2021 erst bevor. Hoffnung auf die ersten, wieder positiven Ergebnisse hegt man für das Jahr 2022.

Die Coronakrise hat sich zu einem Ereignis ungeahnten Ausmaßes entwickelt und die stille Hoffnung auf Normalität, die sich über die Sommermonate langsam wieder aufbaute, wich über die letzten Wochen leider wieder der für unsere Branche sehr harten Realität. Wir bleiben unserer Linie in Anbetracht der Umstände treu, daher möchten wir auch transparent über die aktuelle Unternehmenslage sowie unsere Sicht der Dinge informieren.

Erlauben Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss I und ein hoffentlich eintretender Fixkostenzuschuss II das Jahr 2020 zu überstehen, bleibt dennoch abzuwarten, wie sich die Lage für das nächste Jahr entwickelt.

An dieser Stelle möchten wir unseren grundsätzlichen Dank aussprechen. Dieser gilt in erster Linie unserem Team für die unglaubliche Arbeit unter sehr belastenden Umständen und Euch als unsere Partner sowie Bindeglied zu unseren Kunden. Auch möchten wir unseren Kunden für ein großteils großes Verständnis und der Fachpresse für ihre unermüdliche Arbeit danken. Zudem möchten wir ausdrücklich unseren Branchenvertretern in der WKO, des ÖRV und ÖVT für den Einsatz und die Wahrung unserer gemeinsamen Interessen danken. Uns ist bewusst, wieviel Aufwand und Mühe hinter Ergebnissen stecken, welche unsere Branche bei Hilfen durch die öffentliche Hand berücksichtigen und wir verstehen sehr gut, dass es manchmal mehr Geduld benötigt, als wir aufbringen wollen. Es geht dabei für alle Seiten um sehr viel, daher ist unsere Geduld das Mindeste, was wir beitragen können.

Weiters möchten wir unseren Dank an unsere politischen Vertreter richten, welche mit den bisherigen Maßnahmen wie Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss die Basis legten, um diese Krise als Unternehmen zu überstehen. Unserem persönlichen Verständnis folgend ist nicht selbstverständlich, dass der Staat das unternehmerische Risiko übernimmt. Gerade deshalb zeichnet sich der Sozialstaat Österreich als Grundlage unserer Gesellschaft in der aktuellen Situation sehr aus.

Seit Beginn der Krise Mitte März verzeichnen wir einen Umsatzausfall von ca. 97 % zum Vorjahr. Auch für die kommenden Monate erwarten wir keine nennenswerte Besserung. Es wird uns nicht möglich sein, unser beliebtes Winterprogramm nach Norwegen und Finnland durchzuführen. Ob eine echte Erholung schrittweise mit Frühjahr nächsten Jahres eintritt, wagen wir mittlerweile in unseren Budgets nicht zu berücksichtigen. Vielmehr sehen wir die „echte“ Herausforderung mit 2021 erst noch auf uns zukommen.

Wir kommen daher garantiert nicht gestärkt aus der Krise, sondern sind wie so viele andere Tourismusbetriebe nahezu am Tiefpunkt angelangt. Selbstverständlich werden wir die kommende Zeit effektiv nutzen, um den Fortbestand des Unternehmens bis ins Jahr 2022 zu sichern. Dafür haben wir das interne Maßnahmenpaket GET UP 2022 erstellt, worüber wir Euch gerne nachstehend informieren möchten.

GET UP 2022 wird 2020 lanciert, um 2022 wieder auf die Beine zu kommen. Konkret werden folgende Maßnahmen gesetzt:

  • Team & Standort: Die aktuellen Gegebenheiten und die mittelfristige Aussicht haben PRIMA REISEN veranlasst, das bestehende Team um ca. 50 % zu verkleinern. Dabei verlieren wir schweren Herzens ausgewiesene Experten der Touristik, langjährige Mitarbeiter und Freunde. Demzufolge wurde ebenfalls entschieden, den auslaufenden Mietvertrag der Zentrale in der Fillgradergasse 7, 1060 Wien, nicht zu verlängern und alle Unternehmensbereiche ab 01.04.2021 an den ursprünglichen Standort in der Favoritenstraße 42, 1040 Wien, zu verlegen.
  • Reisebürovertrieb: PRIMA REISEN wird nicht dem Beispiel großer deutscher Reiseveranstalter folgen, sondern bekennt sich klar zum Reisebürovertrieb. Dieses Bekenntnis beinhaltet weiterhin Reisebüroinkasso, keinen Mindestumsatz, eine Basisprovision von zehn Prozent und stellt in allen Belangen den gelebten partnerschaftlichen Gedanken in den Vordergrund.
  • Strategische Produktausrichtung: In 2021 konzentriert sich der Veranstalter ganz klar auf die Kernkompetenzen. Diese liegen in der Organisation und Durchführung von Rundreisen im Norden und Süden Europas. Dabei beinhaltet das Reiseportfolio die „Klassiker“ der letzten Jahre unter Berücksichtigung der neuen „Normalität“ in Form von Kleingruppen und ausgefeilten Hygienekonzepten. Alle Reisen 2021 sind bereits buchbar.

Allen Freunden des finnischen und norwegischen Winters werden von Jänner bis März 2022 wieder Reisen zu den Polarlichtern, Huskys und Motorschlitten ermöglicht. Vorausbuchungen für den Winter 2022 werden ab sofort bestätigt.

Wir wünschen Euch für die kommenden Monate beste Gesundheit, viel Kraft, Energie und Ausdauer. Das Blatt wird sich in jedem Fall wieder zu unseren Gunsten wenden, nur nicht sofort. Darauf wollen wir vorbereitet sein, um langfristig wieder gemeinsam den touristischen Markt zu beleben.

Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit sehr gerne zur Verfügung!

Dominik Sengwein, Gottfried Winkler und das Prima Reisen Team

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