Fraport

Erstmals in Coronakrise mit Gewinn

Der Flughafenbetreiber Fraport macht einen Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen aus und hat dank staatlicher Zahlungen und Kostensenkungen erstmals in der Coronakrise operativ schwarze Zahlen geschrieben. Im ersten Halbjahr habe das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 116 Millionen Euro gelegen, nach einem Verlust von 210 Millionen Euro im Vorjahr.

Dabei hätten Ausgleichszahlungen des Bundes und des Landes Hessen für den ersten Lockdown 2020 von rund 160 Millionen Euro geholfen. Für das Gesamtjahr rechnet Fraport deshalb nun mit einem positiven statt einem leicht negativen Ebit. Unter dem Strich werde ein leicht negativ bis leicht positives Ergebnis erwartet.

Im Juli erholten sich die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen mit einem Plus von 116 % auf 2,8 Millionen. An Spitzentagen kämen immerhin schon rund die Hälfte der Fluggäste der Vor-Corona-Zeit. Weil sich die Pandemie im vergangenen Jahr aber erst ab März deutlich auf den Flugverkehr auswirkte, lag die Passagierzahl im ersten Halbjahr noch 46,6 % unter dem Vorjahr und gut 80 % unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2019. Dementsprechend ging der Umsatz im ersten Halbjahr um rund elf Prozent auf 811 Millionen Euro zurück.

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