Flusskreuzfahrt

Niedrigwasser sorgt für Probleme 

Die anhaltende Trockenheit wirkt sich auf der Donau aus, Flusskreuzfahrtschiffe können sie teilweise nicht mehr befahren. Auch am Rhein hadert die Branche mit zu wenig Wasser im Fluss.

Die anhaltende Trockenheit hat unter anderem Auswirkungen auf der Donau zwischen Straubing und Passau. Dort können derzeit nur Schiffe mit wenig Tiefgang fahren. Ganz dicht gemacht hatte zuletzt Budapest und war nicht anzusteuern, berichtet die fvw. Nach Ansicht von Nuno Cabrita, Produktchef von Phoenix Reisen, könnte es auch auf der unteren Donau und im Donau-Delta kritisch werden. Probleme gibt es auch am Oberrhein: So konnte laut fvw beispielsweise die Rhein Melodie von Nicko Cruises Basel nicht anlaufen und nahm den Bettenwechsel stattdessen in Frankfurt vor. Nicko Curises organisierte den geplanten Ausflug nach Straßburg von Mannheim aus auf dem Landweg.

Niedrigwasser untere Donau

Die aktuelle Reise (Termin 25.07. – 02.08. vom Donaudelta nach Wien) der MS Nestroy wird angepasst, berichtet man bei GTA Waterways auf Nachfrage des traveller. Zu Beginn gibt es zwei Hotelnächte – Stadtrundfahrt in Bukarest, Ausflug mit Schnellbooten im Donaudelta – und anschließend, sollte es die Situation zulassen, erfolgt die Einschiffung auf die MS Nestroy an Tag 3 (27.07.) und die weitere Reise laut Programm.

Niedrigwasser nördlich von Passau 

Nicht durchgeführt werden konnte die Reise Wien-Amsterdam (19.-28.07.) der MS Klimt, somit ist auch der Folgetermin betroffen (28.07.-04.08). Das Schiff für die Fahrt Holland & Flandern steht in Wien und man hofft, schnellstmöglich nach Amsterdam fahren zu können. „Je nachdem, wann dies der Fall ist, wissen wir dann, ob wir die Folgetermine 04.08. und 11.08. in Holland & Flandern durchführen können“, erklärt Jacqueline Reseterics, Marketing & Content Management bei GTA Touristik.

Dazu kommen die wenig ermunternden Wetterprognosen. Es lasse sich daher schwer sagen, wann sich die Situation bessert. „Wir haben für unsere Kunden, sofern möglich, ein tolles und rasches Alternativprogramm auf die Beine gestellt (Nestroy) und hoffen auf Wasser, um schnellstmöglich wieder Fahrt aufnehmen zu können und alle Reisen wieder laut Programm durchführen zu können!“

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