Flughafen Wien

Erfolgreicher Umbau des Terminal 2

Der Terminal 2 am Flughafen Wien mit prachtvoller Lounge geht pünktlich am 29. März in Betrieb. 

Stolz, Freude und Erleichterung sieht man den Flughafenvorständen Julian Jäger und Günther Ofner beim Pre-Opening Event m 23. März 2022 richtig an: Denn trotz Kurzarbeit und Pandemie-bedingter Personalausfälle konnte der Umbau des Terminal 2 am Flughafen Wien rechtzeitig und zu den budgetierten Kosten fertiggestellt werden und wird ab 29. März 2022 den Passagieren zusätzlich zur Verfügung stehen.

In der Eingangshalle erstrahlen wunderschöne Lobmeyr-Luster, demnächst wird hier noch vor der zentralen Sicherheitskontrolle für die B-, C-, und D-Gates mit Trzesniewski eine Wiener Urgestein Kultmarke eröffnen, danach tauchen die Passagiere in eine moderne Shopping- und Gastronomiewelt ein, deren Highlight die Wiedereröffnung des Bedien-Restaurants Zugvogel mit Blick auf das Vorfeld sowie ein Veganista/The Lala-Store mit vergangenen Köstlichkeiten ist. Blick aufs Vorfeld und auf die Photovoltaik-Anlage, mit der Vorstand Günther Ofner ab April 30 Mio. KWH Strom erzeugen und schon ab 2023 „den Flughafen Wien CO2 neutral führen“ will, hat man vom Prachtstück des Umbaus: der Vienna Lounge, 2400 m² groß, modern mit Wiener Flair eingerichtet, mit Werken von Egon Schiele, Gustav Klimt und vielen anderen des Kooperationspartners Leopold Museum ausgestattet. Als Caterer garantiert der Gastronom Donhauser für erstklassige Qualität in der mehr als großzügigen Lounge, in der man auch duschen, arbeiten, relaxen und Meetings – mit Blick aufs Vorfeld – abhalten kann.

Flughafen-Großaktionärsvertreter, Wiens Bürgermeister Ludwig machte aus seiner Freude über das deutliche Wiener Flair keinen Hehl. „Hier fühlt man sich gleich zu Hause“, sagt Ludwig, für den der Flughafen besonders wichtig ist: 45 % der Wien-Tourist/innen kommen mit dem Flugzeug, bei den ausgabefreudigen Kongress-Tourist/innen sind es sogar 75 %. Dieses Segment will die Stadt gerade jetzt mit Förderungen wieder ankurbeln, hatte der Kongresstourismus unter der Pandemie besonders gelitten.

Auch für die Mitarbeiter/innen der Flughafen Wien AG waren die vergangenen zwei Jahre kein Honiglecken. „Zwei Jahre Kurzarbeit, die wir jetzt Ende März beenden, haben die Kolleg/innen sehr belastet“, bedankt sich Jäger für die großartige Arbeit, die dennoch geleistet wurde. Günther Ofner lobt den Teamgeist und den Zusammenhalt und hat viel Gefallen am „informellen Arbeiten“ gefunden. Dass es im Zusammenspiel mit den Teams des Flughafens und den Lieferanten gelungen ist, Zeit- und finanzielles Budget einzuhalten findet die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter bemerkenswert. Für Niederösterreich ist der Flughafen mit seinen 20.000 Beschäftigten ein ganz wichtiger Wirtschaftsmotor. Die beiden Großaktionäre Wien und Niederösterreich haben in der Pandemie auf ihre Dividende verzichtet, so dass der Flughafen weiter investieren konnte – allein 62 Millionen Euro in den neuen Terminal.

Welche Airline ihn konkret nutzen wird, ist im Detail noch in Arbeit. Fix ist, dass der Homecarrier Austrian Airlines gewisse Flüge über den Terminal 2 abwickeln wird und fix sind die Airlines: Aegean Airlines, Condor, China Airlines, EVA Air, Finnair British Airways, Iberia, Aer Lingus, Brussels  Airlines, Lux Air. Was die ankommenden Passagiere freuen wird: mit dem Terminal 2 wurden zusätzliche Gepäckbänder geschaffen.

Natürlich wird das Pre-Opening der schrecklichen Kriegs-Ereignissen in der Ukraine überschattet. Angesprochen auf die wirtschaftlichen Auswirkungen meint Julian Jäger: „Angesichts des unfassbaren menschlichen Leids treten die wirtschaftlichen Aspekte völlig in den Hintergrund. Wir haben gemeinsam mit dem Flughafen Kosice, der nur 100 km von der Ukraine entfernt ist, Ersthilfe für Flüchtlinge eingerichtet. Aber natürlich ist der Krieg nach zwei Jahren Pandemie das Letzte, was wir brauchen können.“  

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