Flughafen Linz

Austrian steigt komplett aus

Bereits seit längerer Zeit ist Linz nicht mehr im Austrian Airlines Streckennetz enthalten, nun folgt der nächste grobe Einschnitt für den Flughafen.

Bereits seit längerer Zeit wurde die Ultra-Kurzstrecke Linz auf die Schiene verlagert und seither als „Zug im Flug“ AlRail-Angebot in Kooperation mit den ÖBB vom Hauptbahnhof Linz (auch von Salzburg und Graz) bis zum Flughafen Wien geführt. Nun folgt der nächste grobe Einschnitt für den Flughafen Linz. Wie Aviation Direct berichtet, will Austrian Airlines künftig am blue danube airport linz nun auch keine Bodenverkehrsdienstleistungen mehr anbieten, alle Austrian Bodendienst-Mitarbeiter sind bereits beim AMS zum Frühwarnsystem angemeldet.

26 Arbeitsplätze betroffen

Lt. Aviation Direct soll den 26 Austrian-Mitarbeitern im Rahmen eines Betriebsübergangs eine Beschäftigung bei ISS Ground Services angeboten werden. Die Verhandlungen dazu sind im Laufen, die betroffenen Mitarbeiter wurden dennoch beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet. „Eine Information an das AMS zu möglichen freiwilligen einvernehmlichen Vertragsauflösungen ist gesetzlich vorgegeben und daher ein normaler Schritt – vor allem, da die Gespräche zu einem Betriebsübergang bereits weit fortgeschritten sind. Dasselbe wurde zum Beispiel auch bei dem erfolgreich verhandelten Betriebsübergang der Bodenstation am Flughafen Graz vor einigen Jahren gemacht. Das Ziel ist und bleibt weiterhin der Erhalt aller 26 Arbeitsplätze am Flughafen Linz”, so ein Sprecher von Austrian Airlines.

Bezüglich den Verhandlungen über einen möglichen Betriebsübergang auf ISS sagte der Medienreferent gegenüber Aviation Direct: „Wir können bestätigen, dass unsere Gespräche mit dem Flughafen Linz und ISS Österreich zu einem Betriebsübergang der dortigen Austrian Airlines Station weit fortgeschritten sind. Inhalt dieser Gespräche ist ein reibungsloser Betriebsübergang auf ISS Österreich, womit alle 26 Arbeitsplätze am Standort erhalten werden können. Ein genauer Zeitpunkt für die geplante Änderung steht aktuell noch nicht fest. Bei der AMS-Anmeldung ging es nicht um Kündigungen (was in der Kurzarbeit aufgrund der Behaltepflicht auch nicht möglich ist), sondern um mögliche freiwillige einvernehmliche Vertragsauflösungen. Ein Betriebsübergang schließt übrigens per Definition aus, dass es zu Verschlechterungen im Arbeitsverhältnis kommt – die Arbeitsverträge gelten mit den ursprünglich getroffenen Vereinbarungen und allen Vordienstzeiten beim Nachfolger weiter. Auch die Höhe der Entlohnung darf beim Übergang nicht reduziert werden”.

Der gesamte Beitrag von aviation.direct ist unter https://aviation.direct/linz-aua-meldet-26-mitarbeiter-zum-ams-fruehwarnsystem-an abrufbar

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