Flughafen Innsbruck

Optimistisch für Sommersaison

Der Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens hat sich am Freitag optimistisch für die anstehende Sommersaison gezeigt. Entscheidend sei hier der "Grüne Pass", betonte Marco Pernetta. 

Noch wichtiger für die Gesamtbilanz sei aber die Wintersaison. Hier erhoffte er sich einen Umsatz von 80 bis 90 % im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten.

Der "Grüne Pass" bringe endlich die erwartete Bürokratievereinfachung bei Reisebewegungen, strich Pernetta heraus. Damit soll auch schon im Sommer wieder zunehmend Leben in die Abflughalle des Innsbrucker Flughafens einkehren. "Die Buchungslage ist jedenfalls gut", zeigte sich der Geschäftsführer optimistisch. Man fliege in der heißen Jahreszeit etwa nach Griechenland, Sardinien, Berlin oder Amsterdam.

Doch im Winter entscheide sich eigentlich größtenteils, wie gut der Flughafen bilanziere, so Pernetta weiter. "Wir machen im ersten Quartal in normalen Zeiten rund 50 % unseres Jahresumsatzes", erklärt er. Dass diese so wichtige Saison 2021 Corona zum Opfer gefallen sei, belaste den Flughafen Innsbruck, konstatierte er.

Erleichterung in dieser belastenden und finanziell schwierigen Zeit versprach Magnus Brunner (ÖVP), der als Staatssekretär auch für Luftfahrt zuständig ist. "Die Bundesregierung hat mit einer Änderung des Flughafenentgeltegesetzes dafür gesorgt, dass dem Flughafen Innsbruck nicht rund 22 Millionen Euro verloren gehen", führte Brunner aus.

Auch das Kurzarbeitsmodell sei ein wichtiges Werkzeug zur Flughafen-Budgetentlastung. "Fünf Millionen Euro sind darüber an den Flughafen Innsbruck geflossen", nannte Brunner konkrete Zahlen. "Die Gesetzesänderung und dieses Modell tragen somit deutlich zur Standortsicherung bei", fügte der Staatssekretär hinzu.

Der von Brunner angesprochene Standort will jedenfalls wieder schnellstmöglich zur Vor-Corona-Blüte gelangen. "Wir hatten vor der Corona-Krise rund 1,1 Millionen Fluggäste im Jahr", hielt der Flughafen-Geschäftsführer fest. 2020 seien es dann noch lediglich 450.000 gewesen, heuer sind es erst 100.000. "Der jetzige Start in den Sommer war aber schon einmal gut", sagte Pernetta.

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