Flughafen Berlin

Trotz Easyjet-Rückzug optimistisch

Der Flughafen Berlin (BER) gibt sich trotz des Rückzugs des Billigfliegers Easyjet optimistisch für 2022 und hat künftig zwei weitere Direktflüge in die USA im Angebot. Sie rechne weiter mit 17 Millionen Passagieren für das laufende Jahr, auch wenn Easyjet seine in Berlin stationierte Flotte ab Oktober von 18 auf elf Maschinen verkleinern werde, sagte BER-Chefin Aletta von Massenbach am Mittwoch.

"Wir erwarten einen sehr lebhaften Sommer." Easyjet war seit der airberlin-Pleite 2017 größte Airline in der Hauptstadt, hatte aber bereits nach Ausbruch der Coronakrise 2020 die Flotte von 34 auf 18 Flieger fast halbiert.

Der BER ist wegen der Virus-Pandemie und der langen Bauverzögerungen noch bis 2026 auf das Geld seiner staatlichen Eigner Berlin, Brandenburg und dem Bund angewiesen. Von Massenbach will vor allem das Langstreckengeschäft ausbauen, um die Hauptstadtregion global besser anzubinden.

Ab Mitte August fliegt die neue norwegische Billigairline Norse Atlantic Airways täglich direkt nach New York, ab einem Preis von 160 Euro. Dreimal pro Woche soll es auch von Berlin nach Los Angeles gehen, womit die deutsche Hauptstadt nach fast fünf Jahren wieder mit der US-Westküste per Direktflug verbunden ist.

Nur wenige Billigflieger wagen Langstreckenverbindungen. Der Chef und Hauptaktionär der erst im März 2021 gegründeten Norse Atlantic Airways, Bjørn Tore Larsen, gab sich aber auf einer Pressekonferenz mit von Massenbach zuversichtlich: "Wir haben niedrigere Kosten als andere Airlines."

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