FairAway

Wie geht eigentlich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit beim Reisen fundiert nicht immer auf der Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Der kürzlich veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht von FairAway veranschaulicht, wie das Unternehmen versucht, seinen ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. 

Kein CO2 bei Reisen auszustoßen ist quasi unmöglich. Die Frage danach, wie ein (Fern-)Reiseveranstalter dann überhaupt von Nachhaltigkeit sprechen kann, erreicht den Reiseveranstalter FairAway immer wieder. 

„Natürlich muss der ökologische Fußabdruck immer mitgedacht werden. Dass Nachhaltigkeit beim Reisen aber viel mehr als die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist, das haben viele Menschen gar nicht so präsent“, so Dirk Radke, CEO von FairAway.

So fokussiert sich der Veranstalter beispielsweise in den Zieldestination, Übernachtungen in nachhaltigen Unterkünften und Homestays anzubieten. 2021 fanden bereits 52 % der Übernachtungen in derartigen Unterbringungen statt. Jede Reise beinhaltete dahingehend auch mindestens zwei Aktivitäten, bei denen lokale Gudies, Köche oder Handwerker involviert waren und dementsprechend Einkommen für die lokale Bevölkerung generiert wurde. Der Nachhaltigkeitsbericht fokussiert daher darauf, welche positiven Veränderungen die Reisenden bewirkt haben und steckt dem Veranstalter eigene Ziele, wie Reisen noch fairer und umweltfreundlicher gestaltet werden kann. 

„Besonders stolz bin ich darauf, dass sieben Prozent mehr Reisende 2021 in der Nebensaison gereist sind als noch 2019 (gesamt 29 %). Das ist nicht nur gut für die Umwelt, da Overtourism vermieden wird – auch die lokale Bevölkerung profitiert von einem regelmäßigen Einkommen über das ganze Jahr verteilt. Zudem waren unsere Reisenden 2021 einen Tag länger (im Durchschnitt 17 Tage) mit uns unterwegs als noch 2019. Wir sind auf dem richtigen Weg.” präsentiert Radke die Ergebnisse. 

73 % der Reisenden hatte zudem keinen Inlandsflug im Programm. Dennoch sind 85 % der Einnahmen 2021 direkt in das Urlaubsland geflossen. Außerdem fanden 100 % der Geschäftsreisen mit dem Zug statt und die Mitarbeiter engagierten sich an verschiedenen Stellen – zum Beispiel durch eine Spende an die Obdachlosenhilfe und die Teilnahme an einem internationalen Mentorenprogramm.

50 % der Kunden gaben an, dass sie gerne das Reiseverhalten ändern würden, um noch nachhaltiger unterwegs zu sein – ein guter Wert, aber mit Luft nach oben.

Die Ziele für 2022 werden demnach ambitioniert gesetzt. Die Reisen in der Nebensaison sollen um 6 % erhöht, die CO2-Emissionen weiter reduziert werden. Dafür sollen sieben Prozent mehr Anreisen auf dem Landweg stattfinden, 80 % der Reisen keinen Inlandsflug im Programm haben und vorerst nur noch europäische Reiseziele aufgenommen werden. 

„Es liegt an uns allen, heute die Weichen für unsere Zukunft zu stellen! Mit diesem Bericht legen wir den Grundstein für unser weiteres Handeln im folgenden Jahr. Auf dass irgendwann Nachhaltigkeit im Tourismus eine Selbstverständlichkeit ist und nicht mehr extra erwähnt werden muss – das ist unser Traum, unsere tägliche Motivation.“

Hier geht es zum Nachhaltigkeitsbericht von FairAway

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