Eurowings Discover

Ferienflugmarke startet im Juli

Die neue Ferienflugtochter der Lufthansa, Eurowings Discover, kann Ende Juli mit einem Erstflug von Frankfurt nach Mombasa an den Start gehen. Das Luftfahrt-Bundesamt habe die Betriebsgenehmigung in dieser Woche ausgestellt. Die Airline wird demnach schneller ausgebaut als ursprünglich geplant.

"Die Flotte der Lufthansa-Tochter wird heuer insgesamt aus maximal elf Flugzeugen bestehen und bis Mitte nächsten Jahres auf 21 Flugzeuge wachsen." Sie werde aus dem Flottenbestand mit zehn Airbus A320 und elf A330 bestückt.

Ursprünglich sollte in diesem Jahr erst ein halbes Dutzend Flieger an den Start gehen, der Ausbauplan war offen. Außerdem sollte sich Eurowings Discover im Unterschied zu Lufthansas europäischer Billigfluglinie Eurowings auf die Langstrecke konzentrieren. Jetzt nimmt sie neben Fernreisen etwa in die Dominikanische Republik, nach Kuba oder Mauritius ab November auch Kurz- und Mittelstreckenziele wie die Kanaren, Ägypten und Marokko ins Programm. Abflugort ist der Heimatflughafen Frankfurt.

Erstflug nach Mombasa mit Weiterflug nach Sansibar

Eurowings Discover startet am 24. Juli von ihrem Heimatflughafen Frankfurt am Main zu ihrem Erstflug nach Mombasa mit Weiterflug nach Sansibar. Im August füllt sich das Flugprogramm mit weiteren attraktiven Fernstreckenzielen: So geht es neben zwei wöchentlichen Frequenzen nach Mombasa/Sansibar, ab August auch dreimal wöchentlich nach Punta Cana und fünfmal die Woche nach Windhuk. Im Oktober fliegt Eurowings Discover zudem dreimal wöchentlich nach Las Vegas und Mauritius.

Im Winterflugplan 2021 kommen mit je drei wöchentlichen Frequenzen Bridgetown, Montego Bay und Varadero hinzu. Außerdem wird das Flugprogramm ab November auf die Kurz- und Mittelstrecke mit den Zielgebieten Kanaren, Ägypten und Marokko ausgeweitet.

Bevor es Ende Juli auf der Langstrecke losgeht, plant Eurowings Discover ab Mitte Juli ausgewählte innereuropäische Flüge im Wet-Lease für die Lufthansa Group Airline Air Dolomiti (EN) durchzuführen.

Die Lufthansa setzt nach der Coronakrise stärker als bisher auf Ferienflüge, da sich die lukrativeren Geschäftsreisen langsamer erholen werden. Eurowings Discover soll zunächst rund 350 Mitarbeiter beschäftigen. Sie kommen zum Beispiel von SunExpress Deutschland oder Germanwings, den beiden Airlines, die in der Coronakrise geschlossen wurden.

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