Europa

Luftverkehr wuchs 2019 langsamer

Der Luftverkehr ist in Europa 2019 langsamer gewachsen als in den Vorjahren. Der europäische Flughafenverband ACI verzeichnete ein Plus von 3,2 % auf den Rekord von 2,43 Mrd. Passagieren in 46 Ländern, doch 2018 war der Zuwachs fast doppelt so groß gewesen (6,1 %). Der Flughafen Wien verzeichnete mit einem Plus von 17,1 % das größte Wachstum in der Gruppe der größten Airports.

Die Flughäfen in Österreich, Estland, Lettland, Polen, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Malta, Luxemburg und Portugal wuchsen mehr als doppelt so stark wie der EU-Durchschnitt, hieß es vom ACI in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Das höchste Passagierwachstum bei Flughäfen mit einem Passagieraufkommen von mehr als 25 Millionen verzeichneten nach Wien die Airports Mailand-Malpensa (plus 16,6 %), Riga (plus 10,5 %), Berlin-TXL (plus 10,1 %), Luxemburg (plus 9,5 %), Budapest (plus 8,8 %), Tallinn (plus 8,6 %).

Als Gründe für das insgesamt langsame Wachstum nannte der ACI unter anderem gestiegene Öl- und damit Kerosinpreise sowie fehlendes Fluggerät. ACI-Generaldirektor Olivier Jankovec bezeichnete 2019 als ein entscheidendes Jahr: Die Passagierzahl sei noch gestiegen, doch die Verlangsamung sei spürbar.

"Über die vergangenen fünf Jahre haben Europas Flughäfen ihren Passagierverkehr um mehr als 32 % gesteigert - was bedeutet, dass sie seit 2014 zusätzliche 595 Millionen Fluggäste abgefertigt haben", erklärte Jankovec.

Welche Auswirkungen das neuartige Coronavirus letztlich auf den Flugverkehr haben werde, sei noch ungewiss.

Durchweg negativ sind die Zahlen der Luftfracht. Europaweit sank der Frachtverkehr laut ACI um 1,9 % auf den schlechtesten Wert seit 2012.

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