EUROCONTROL

Verkehrserholung bis 2023

Laut einer auf drei Szenarien basierenden Prognose von EUROCONTROL könnte die Zahl der Flüge in Europa bereits im Jahr 2023 wieder das Niveau von 2019 erreichen. Sowohl das „Basisszenario“ als auch das "Hochszenario" zeigen eine Erholung auf das Niveau von 2019 im Laufe des Jahres 2023, das "Niedrigszenario" weist hingegen eine Verzögerung bis 2027 aus.

„Letztes Jahr hatten wir nur fünf Millionen Flüge, dieser Sommer war mit einem Verkehrsaufkommen, das nahe an unserem vorherigen Hochszenario und den Erwartungen der Fluggesellschaften lag, jedoch sehr ermutigend. Deshalb erwarten wir in diesem Jahr etwa 6,2 Mio. Flüge – immer noch 44 % weniger als im Jahr 2019. Wir sind aber optimistisch, dass sich das Verkehrsaufkommen früher als erwartet auf das Niveau von 2019 erholen wird. Das Basisszenario geht von 9,8 Mio. Flügen im Jahr 2022 aus, nur 11 % weniger als 2019. Wir müssen uns jedoch darüber im Klaren sein, dass es nach wie vor erhebliche Risiken gibt, die die Erholung beeinträchtigen könnten,“ kommentiert Eamonn Brennan, Generaldirektor von EUROCONTROL.

Hochszenario

Das Hochszenario sieht vor, dass die Impfkampagnen sowohl in Europa als auch weltweit fortgesetzt werden, mit zuverlässigen Impfstoffen, die weiterhin wirksam sind, auch gegen neue Varianten. Mit einem koordinierten, interregionalen Ansatz werden die Reisebeschränkungen gelockert, sodass die meisten interregionalen Reiseströme bis Mitte 2022 wieder aufgenommen werden können. Der Geschäftsreiseverkehr erholt sich in diesem Szenario schnell.

Basisszenario

Das Basisszenario ist ähnlich, allerdings erholen sich die Reiseströme außerhalb Europas etwas langsamer, was zum Teil auf das Fehlen eines koordinierten, interregionalen Ansatzes zurückzuführen ist, und der Geschäftsreiseverkehr erreicht erst 2023 wieder das Niveau von vor der Pandemie.

Niedrigszenario

Das Niedrigszenario berücksichtigt die Auswirkungen mehrerer Risiken, wie z. B. langsame/schwache Impfraten, die Notwendigkeit neuer Impfstoffe aufgrund von Mutationen, erneuten Grenzschließungen und ähnlichen Maßnahmen, die Fortsetzung oder Wiedereinführung von Reisebeschränkungen, wirtschaftliche Risiken, einschließlich hoher Energiepreise sowie ein langfristiger Rückgang der Flugbereitschaft der Menschen.

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