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ERA/IATA/AIRE

Auch im Winter kein Slotzwang!

In einem gemeinsamen Schreiben von ERA (European Regions Airline Association), International Air Transport Association (IATA) und der Internationalen Vertretung der Fluggesellschaften in Europa (AIRE) an die Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) wird der Notwendigkeit einer Verlängerung der Zeitnischenerleichterung für die bevorstehende Wintersaison 2020/21 (25. Oktober 2020 bis 27. März 2021) Ausdruck verliehen, um der weiter ums Überlebend kämpfenden Luftfahrtindustrie einen entsprechenden Spielraum zu verschaffen.

Die europäischen Fluggesellschaften befinden sich derzeit mitten im Slot-Koordinierungsprozess für die Wintersaison und sind verpflichtet, Zeitnischen zurückzugeben, die sie bis zum Stichtag Ende August nicht nutzen werden. Jedoch ist die Branche im restart-Prozess nicht in der Lage, in gleicher Größe und im gleichen Umfang wie in den vorangegangenen Saisons zu operieren.

Die europäischen Airlines werden, so die Erwartungen, in 2020 einen Verlust von 74,67 Mrd. Euro verzeichnen, und damit den bei weitem größten Verlust in der Geschichte der Luftfahrt, wobei bereits für 2021 ein Verlust von 14,17 Mrd. Euro prognostiziert wird. Im Vergleich: Während der globalen Finanzkrise und des Ölpreisanstiegs 2008/09 belief sich der Gesamtverlust auf 27,45 Mrd. Euro verloren.

Um eine rasche Erholung der Fluggesellschaften zu unterstützen, ist ein verlängerter Verzicht auf Zeitnischen auf die gesamte Wintersaison 2020/21 unerlässlich. Die Nachfrage im Winter reicht nicht aus, um die bestehenden Flugpläne auf erforderlichem Niveau zu halten, vielmehr stehen Airlines in den kommenden Wochen vor schwierigen Entscheidungen, was Flugpläne und die Fortführung der Flugtätigkeiten betrifft.

„Wir treten jetzt in die schwierige Phase ein, um die Luftfahrt praktisch von Null wieder anzukurbeln. Wir müssen dafür sorgen, dass das Vertrauen der Kunden wiederhergestellt wird und die Branche auf die Nachfrage reagieren und wichtige Flugdienste auf nachhaltige Weise wiederaufnehmen kann. Es wäre ökologischer und finanzieller Selbstmord, wären Fluggesellschaften gezwungen, nach dem Restart Dienstleistungen nur zum Schutz ihres Netzes zu betreiben. Daher ist während des Wiederaufbaus von entscheidender Bedeutung, dass der Luftfahrtsektor weiterhin unterstützt wird, Abhilfemaßnahmen werden ein wesentlicher Bestandteil dieser Erholung sein", appelliert Montserrat Barriga, Generaldirektorin der ERA.

Informationen zu den Vertretungen: www.iata.orgwww.eraa.orgaire.aero

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