Deutschland

Tourismus unter Niveau von 2020

Die Beschränkungen zur Bekämpfung der Coronapandemie haben den Deutschland-Tourismus das zweite Jahr in Folge hart getroffen. Trotz eines deutlichen Anstiegs der Übernachtungszahlen im November fiel die Bilanz der ersten elf Monate 2021 schlechter aus als im Vergleichszeitraum des Corona-Krisenjahres 2020.

Von Jänner bis November 2021 verbuchten Hotels, Pensionen, Campingplätze und Co insgesamt 293 Mio. Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren um 0,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Wegen der Pandemie galten in einigen Bundesländern teilweise bis Juni 2021 Übernachtungsverbote für Privatreisende. Im Jahr 2020 waren in der ersten Jahreshälfte dagegen nur etwa zwei Monate – Mitte März bis Mitte Mai – von solchen Verboten betroffen.

Im November verbuchten die Beherbergungsbetriebe mit 24,6 Mio. Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland einen deutlichen Anstieg. Das waren um 165,5 % mehr als im November 2020, als ein Übernachtungsverbot für Privatreisende galt. Im Vergleich zum November des Vorkrisenjahres 2019 lagen die Übernachtungen um 24,2 % niedriger.

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